Die sonderbaren Erlebnisse, wundersamen Ereignisse und der ganze langweilige Alltag des Eugen Pletsch...

„Was macht eigentlich Mike Klais“, dachte ich kürzlich, nachdem ich gerade mit einigen Leuten über Cross-Golf gesprochen hatte…

Prolog: Mike Klais – Markengolf war vor Jahren einer der ersten gewesen, der die X-Golfer Szene mit speziellen Eisen und Mini-Sets versorgt hat, wie ich sie bereit vor 20 Jahren in meinen Buch „Der Weg der weißen Kugel“ empfohlen habe.
Mit einem Mini-Set war ich damals als Clubfreier Golfer losgezogen. Es gab kaum Spielmöglichkeiten und öffentliche Golfplätze. Also spielte ich in der freien Wildbahn oder trainierte auf Fußballplätzen und frisch gemähten Wiesen. Das war lange bevor der große Cross- oder X-Golfer-Hype begann und jeder versuchte, diese „coole Szene“ für sich zu vereinnahmen.

Meine Cross-Golfer-Zeit habe ich nie vergessen, weshalb ich für die Cross-Golfer auf Cybergolf.de jahrelang eine eigene Link-Rubrik gepflegt habe. Leider waren viele Websites schnell wieder offline und ich fand auch niemanden aus der Szene, der bereit war, diese Rubrik mit Kompetenz zu administrieren.

Mittlerweile haben sich die Cross-Golfer sportlich organsiert und spielen in ihrer eigenen Liga, weshalb ich ihnen meine neue Rubrik „Clubnachrichten“ als mögliche Plattform zur kostenlosen Veröffentlichung anzubieten wollte.

Kostenlos heißt, dass mich Firmen wie Mike Klais und andere Premium Partner unterstützen, damit ich auf Cybergolf weiterhin „Meldungen rund um das Golfspiel“ posten kann. Weil Mike nicht in die Pötte kommt, um seine Persimmon.- und Hickory-Banner auf Cybergolf zu erneuern, gehe ich ihm alle Jahre damit auf die Nerven. Stets hat er zu viel zu tun … und so war es dann auch dieser Tage, als ich auf die Idee kam, mit ihm über Crossgolfer zu sprechen. Dann hat es aber doch geklappt wir und prompt sind wir auch beim Thema Clubfitting gelandet.

Frage an MIKE KLAIS: Wie soll ich Dich vorstellen? Als Clubfitter? Als Versand für ungewöhnliche Golfschläger? Als Innovator oder als Enfant terrible der Golfszene?

Mike Klais: "Neugieriger Techniker" würde am besten passen. Das ist immer noch mein Antrieb - auch in Sachen Golf.

ep: Seit ich Dich zuletzt besucht habe, hat sich bei Euch viel getan. Der Garagen-Bastlern, den ich in meinem Buch „Endlich einstellig!“ beschrieb, hat gebaut und sich erheblich erweitert. (Link) Was erwartet Besucher, die aus ganz Deutschland zu Dir gepilgert kommen?

MK: Oftmals eine Ernüchterung ... warum auch immer erwarten manche ein klassisches Golfgeschäft mit ordentlich gekleideten Verkäufern. Bei uns ist es sehr leger geblieben und die Beratung ist weiterhin ungeschminkt mit Herzblut. Das Konzept geht auf, auch wenn mal nichts verkauft wird, nimmt der Besucher ein gutes Gefühl und meist viel Erkenntnis mit.

Mike Klais

ep: Du hast einst im Autosport gearbeitet und dabei gelernt, präzise zu vermessen. Als Golfer fiel Dir dann auf, dass die Golfindustrie erheblich schummelt. Hat sich das in den letzten Jahren gebessert?

MK: Die Versprechen sind grösser geworden, die Qualität leider nicht. Die Branche hat die Trends - beispielsweise das individuelle Fitting - durchaus erkannt, aber nutzt alles nur als Verkaufshilfe ohne den eigentlichen Zweck zu erfüllen.

ep:
Mit Deinen Persimmon-Hölzern (Link) und den Grooveless-Schlägern (Link) bedienst Du eine sehr spezielle Szene. Was sind das für Leute? Golf-Traditionalisten?

MK: Von reich bis sparsam reicht die Bandbreite unserer Besucher, aber der Fokus liegt woanders: im eigentlichen Wert der Ausrüstung. Nicht gemessen an Euros, sondern in der Haltbarkeit, dem Nutzen und der handwerklichen Qualität.

ep: Mit Deinen Angeboten für Cross-Golfer warst Du einer der ersten in Deutschland. Inwieweit bist Du in dieser Szene involviert?

MK: Das kann ich gar nicht beantworten. Mich wundert immer wieder, wer uns alles kennt und wie genau unsere Aktivitäten verfolgt werden. Das Handwerkliche ist im Vordergrund geblieben und was fehlt, sind tatsächlich Statistiken, Auswertungen, Marktbeobachtungen und alles andere, was beispielsweise Amazon zu Amazon gemacht hat. Ich weiß aber gar nicht, ob ich da hin mag. Schöne Sachen bauen, diese abends nochmal streicheln und beim Versand traurig über den Abschied sein ... das ist doch auch was?

ep: Reicht es nicht, einfach einen alten Schläger vom Flohmarkt oder aus der Grabsch-Kiste eines Proshops zu kaufen?

MK: Reicht. Gönnt man sich was Besseres, würdigt man seine eigene Person und seine knappe Zeit. Ich zumindest muss bei allem, was ich mache, auch alle meine Sinne befriedigen.

ep: In einen Focus-Feature zum Thema Crossgolf sagt Rasti Dominik: „Auf jeden Fall niemals mit echten Bällen spielen, die Gefahr eines echten Golfballes ist extrem hoch!“ – obwohl viele Crossgolf-Versender echte Golfbälle anbieten. Deine Meinung?

MK: Niemals, nicht und nein sind so Reizwörter für mich. Ebenso wie Grenzen, Regeln und Pauschalitäten, womit ich beim Thema bin: es kommt doch aufs Gelände und die Akteure an. Freies Feld und nüchterne Spieler mit Schwungkenntnis - wo sollte das Problem sein? Ist der Partygedanke im Vordergrund und/oder die Schuss-Linie zu eng, sind ungefährlichere Bälle angebracht. Es gibt genügend Auswahl - zumindest bei uns.

ep: Crossgolf gilt als Trendsport mit anti-elitärem Charakter. Anti-elitärer Charakter – das kann man auch von Deiner Website www.marken-golf.de sagen, obwohl Du sehr exklusive Produkte anbietest. Ist Golf – aus Deiner Sicht – immernoch elitär oder bemerkst Du einen Wandel?

MK: Da ist ein Wandel sichtbar, wenn auch schleppend. Das hängt aber nicht an den Golfern, sondern an den Clubs. Die Golfer selbst möchten es ungezwungener, das sehe ich jeden Tag, wenn erwartungsgemäß gekleidete Interessenten auf meine beiden schwer tätowierten Jungs treffen ... da ist Sympathie von Anfang an. Ich glaube sogar, dass die meisten froh sind über diese nonkonforme Mannschaft. Es reduziert die Hemmschwelle und nimmt die Prüfungsangst bei der Schwunganalyse, die gerade Golfer mit nicht perfektem Schwung oft haben.

ep: Spielst Du selbst noch Golf, oder kommst Du da gar nicht mehr dazu, weil Du so viel zu tun hast?

MK: Treffer. Vor ein paar Jahren habe ich noch täglich gespielt, Sommer wie Winter. Das hat sich schleichend reduziert und nun habe ich seit Monaten keine Runde mehr gedreht. Ich habe aber die Weichen wieder anders gestellt.

ep: Zwei meiner Lieblingsschläger sind aus deiner Werkstatt, das Bagger Vance 27° Hölzchen, das im Winter mein Eisen 4 und 5 ersetzt und das Grooveless Wedge mit Hickory-Laminat am Schaft. Das ist so ziemlich das schönste Wedge, dass ich je gesehen habe. Und die ewige Frage, ob solche Wedges an einem nassen Tag aus dem fetten Gras auch Spin erzeugen, kann ich auch beantworten: Man braucht vielleicht die Meisterhand eines Regis Gustav, dem karibischen Meister und Pro vom Golfclub Dillenburg, aber wenn man es kann, dann geht es.

MK: Diese „Meisterhand“ braucht man nicht unbedingt, aber so ein Wedge ist trotzdem nicht selbstabschlagend, was aber für alle Golfschläger zutrifft. Warum wer was spielt, ist sehr bunt gemixt. Bei uns steht der Spirit of the Game und die handwerkliche Qualität aus Deutschland im Vordergrund.

ep: Viele Spieler leben in ihrer Phantasie. Jeder kennt den komplett gefitteten Parkplatz-Professional, der alles in Optik und Ausrüstung gesteckt hat – nur in Golfstunden hat er nicht investiert, weshalb man mit ihm den ganzen Tag durchs Rough begleiten darf.

MK: Ein Clubfitter muss sich hier schon auf die Wünsche des Kunden einstellen können und generell würde ich den Spielspaß nicht am Handicap messen. Es ist wie bei anderen Sportarten auch: Die Erfüllung ist nicht immer an ein Superlativ geknüpft. Zumindest sehe ich diesen Trend „Spaß/Freude im ureigensten Sinn“ auch in anderen Sportarten, die ich betreibe … Wildwasser, Klettern, Bergtouren etc. … die Rekorde-Sammler haben oft weniger Freude an der Sache als die Anfänger.

ep:
Von dem Träumer, der sein Eisen 7 nach seiner Aussage 180 Meter weit schlägt, aber auf dem Prüfstand eines Launch-Monitors kaum 130 Meter erreicht, haben mir schon mehrere Schlägerbauer erzählt.

MK: Das betrifft 95% der Golfer und ist eine menschliche Eigenschaft. Der „Lucky-Punch“ bleibt im Gedächtnis, die schlechten Schläge werden verdrängt. Das ist solange kein Problem, wie der Kunde zum Fitting seine alten Schläger mitbringt, denn dann kann direkt verglichen werden. Findet der Vergleich dagegen aus der Erinnerung statt, wird es problematisch.

ep: Weil sie dann beim nächsten Clubfitter ablästern?

MK: Oder bei Golflehrern, die leider immer noch eine sehr konservative Einstellungen zu neuen Erkenntnissen haben, was nicht zuletzt in deren Ausbildung begründet ist. Meiner Meinung nach zu nah an der Industrieseite.

ep: Wer sind Deine Kunden?

MK: Wer die Massenfertigung der Golfindustrie mag, wird überall reichlich bedient. Wegen noch mehr Rabatt kommt niemand zu uns, da unsere Kunden aus ganz Europa anfragen. Müsste ich unsere Zielgruppe nun definieren, gibt es zwei Hauptgruppen: die, die mit dem Standardfitting nicht klar kommen (weil zu klein, zu groß, zu lange Arme etc.) und die, die auch nach zig Prostunden nicht vom Slice wegkommen oder zu geringe Schlagweiten haben.

ep: Neben Schlägern, mit denen eigentlich jeder den Ball in die Luft bekommen müsste, bietest Du auch Schläger für Liebhaber an, die sich in das traditionelle Spiel vernarrt haben.

MK: Viele Spieler greifen lieber zu Blades oder Grooveless Schlägern, zu Hickory-Clubs und Persimmon-Hölzern, weil sie den ursprünglichen Geschmack des Golfspiels erleben möchten. Da rückt die eigene Spielfähigkeit gelegentlich in den Hintergrund, was ich positiv finde. Es geht um den individuellen Geschmack.

Zudem kann man beispielsweise Blades recht gutmütig aber auch recht aggressiv bauen. Eine pauschale Aburteilung von Blades zeugt deshalb von wenig Kenntnis der Materie.

ep: Ich finde, Schläger allein wegen ihrer Schönheit auszuwählen, ist durchaus legitim.

MK: Manche dieser Schläger machen das Spiel bestimmt nicht 'einfacher'. Aber wie viele Schläger, die angeblich auf den Leib gefittet sind, funktionieren letztendlich auch nicht, weil ganz andere Komponenten entscheidenden Rollen spielen.

ep: Ich freue mich immer, wenn sich jemand die Mühe macht, Hickory-Bestände oder Vintage-Eisen zu finden oder der selbst Schläger entwickelt, die in Kontrast zu jedem technologischen Fortschritt stehen.

MK: Wer auf einer Schottland-Reise oder im Internet alte Blades oder sogar ein Bündel Hickorys entdeckt, spielt Schläger, die nicht gefittet sind, die vielleicht überhaupt nicht passen und doch ermöglichen sie ein Erlebnis, dass manche suchen – und andere eben nicht.

ep: Du meinst Schläger, die sich vielleicht nicht jedem Golflehrer in ihrer Sinnhaftigkeit erschließen, die aber das sind, was ein Kunde wünscht, der dem Spirit of the Game in seiner Phantasiewelt nachspüren möchte.

MK: Könnte man so sagen.

ep: AimPoint Instructor Rolf Kinkel schrieb gerade auf Facebook: „Alte Hickory Sätze von MacGregor sind eingetroffen. Viel Arbeit steht noch an um sie für den Spieleinsatz fertig zu machen. Neue Ledergriffe, erneutes einkleben und stiften sind zu erledigen. Das wird ein Spaß und speziell der Einsatz bei den Deutschen Hickory Meisterschaften in Feldafing.“

MK: Ja, solche Schläger aufzuarbeiten macht sehr viel Arbeit. Aber wer sich so einen Schlägersatz kauft – selbst wenn er keinen Ball trifft – macht das aus Liebhaberei. Wer über Rolf Kinkel ablästern würde, weil er mit einem uralten Wedge ohne Bounce nicht aus dem Bunker rauskommt, dem ist nicht zu helfen.

ep: Gibt es Leute, die von einem zum anderen Clubfitter ziehen und ablästern?

MK: Es gibt Leute, die sich nicht eingestehen können, dann es die Handhabung ist, die selbst den bestgebauten Schlägersatz unbrauchbar macht. Es gibt aber auch (leider zu viele) Pros, die selbst passende Golfschläger schlecht reden. Aus unterschiedlichsten Gründen. Der Kunde sitzt dann zwischen den Stühlen, ist verunsichert, trifft nichts mehr und sucht erneut. Ich finde so ein Verhalten der Golflehrer ehrlos, selbst wenn es aus Unwissenheit geschieht.

ep: Aber auch Schlägerbauer sind dabei, wenn es darum geht, Kollegen zu diskreditieren…

MK: Nimm einen Schlägersatz, den ein ordentlicher Clubfitter vermessen und gebaut hat und zeige ihn fünf Kollegen. Kaum einer wird ein gutes Haar an der Arbeit des anderen lassen, obwohl es doch meist das „industrielle“ Club-Fitting ist, das an den Pranger gehört.

ep: Ich kenne das Problem von meiner Brille. Mit meinen mehr als 13 Dioptrien dachte ich immer, das Vermessen einer Brille basiere auf exakten Daten und Gesetzen der Physik. Heute weiß ich, dass Optiker der Kölner, Berliner oder Münchner Schule zu gänzlich verschiedenen Messergebnissen kommen könne, je nachdem welche Geräte sie benutzen.

MK: Eine Brille auf der Nase ist eine ziemlich statische Angelegenheit verglichen mit einem Golfschlag, bei dem viele Komponenten zusammenkommen – heißt: das Clubfitting ist durchaus komplex und beim reinen Material noch nicht am Ende. Schwung und Spielertypus müssen dazu mit auf den Tisch.

ep: Mit Clubfitter meinst Du jetzt den klassischen Schlägerbauer, der mehr macht, als nur ein paar Komponenten zusammen zukleben.

MK: Wie bereits erwähnt: Clubfitting ist zu einem inflationären Begriff geworden, seit die Hersteller teure Fitting-Sets an Golflehrer verkaufen, die dann ihre Schüler „fitten“ und die Daten an die Herstellerfirmen schicken. Die Schläger werden dann industriell zusammengebaut und das Ergebnis ist häufig sehr nah an der Regalware, da industriell sehr enge Grenzen hinsichtlich Schaftlänge, Winkelung und Gewichtung gesetzt sind.

ep: Der Golflehrer Oliver Heuler änderte seinen Text über Clubfitting kürzlich mit dem Hinweis, im Münchner Raum empfehle er „keinesfalls den Herrn, der am liebsten Schläger ohne Grooves verkauft“. Zitat: „Der gibt sicher sein Bestes, aber es kamen einfach schon zu viele Schüler zu mir, die von ihm völlig unpassendes Material bekommen haben.“

MK: Weder er noch einer der angeblich unzufriedenen Kunden hat sich je bei mir gemeldet, dabei würden die Kunden ja von mir ihr Geld retour bekommen … das ist unser Garantieversprechen.

ep: In seinem Texte promotet Heuler andere Clubfitter.

MK: Promotet ist das Stichwort.

ep: Ich habe mal irgendwo gelesen wie Heuler schrieb, dass er sich während seiner Entwicklung zum Golflehrer häufig geirrt hat.

MK: Wer nichts falsch macht, macht auch nichts richtig. Trotz seiner Kritik an mir mag ich Herrn Heuler. Nichts ist schlimmer als Golflehrer – wie Menschen generell – die auf Nr. Sicher gehen und sich an den Mainstream klammern, um ja nichts falsch zu machen. Vertrete ich heute die PGA-Lehrmeinung, werde ich keine Kritik befürchten müssen. Mit dem ‚Minimalschwung‘ (a` la Klais) muss ich teilweise harsche Kritik einstecken, aber ich bekomme in der Quote 1:20 auch Dankesschreiben von Golfern, die vorher verzweifelt waren oder wegen Schmerzen nicht mehr spielen wollten.

ep: Hatte Dir Heuler vor der Veröffentlichung irgendeine Kritik zukommen lassen zu der Du hättest Stellung nehmen können?

MK: Nein. Muss er auch nicht. Es wäre allerdings ein Zeichen von Fairness gewesen.



ep: In der Zeit in der ich meine „anglophile Golfneurose“ pflegte und Persimmon,- Blades,- und Grooveless spielte, hatte ich viel Spaß. Das war die Zeit, in der ich mich mit Idee der Mastery-Orientierung beschäftigte, wie sie Dr. Gio Valiante in seinem Buch „Fearless Golf“ beschreibt – oder Oliver Heuler in seinem Buch „Jenseits der Scores“.

MK: Vielleicht wird Heuler nur von Leuten besucht, die den Spaß am Spiel verloren haben, weil sie nur vom Leistungsgedanken getrieben sind.

ep: Zum Beispiel Senioren, die noch mit ihren alten Hogan Apex II- Blades spielen?

MK: Dann würde ich diese wunderbaren Klassiker auch als völlig unpassendes Material bezeichnen – oder eben auch nicht. Es kommt immer darauf an, welche persönliche Erfüllung unterm Strich bleibt. Da wir viel über das Internet verkaufen, kann ich nicht erkennen, wer in welchen Träumen lebt.

Beim Fitting selbst tue ich mir hier leichter, da wir mit dem biometrischen Fitting erstmalig schwungunabhängig einen Maßanzug in Sachen Golfschläger herstellen können. Diese Art des Fittings basiert auf den tatsächlichen Längen von Rücken, Gliedern etc., ist also mathematisch und geometrisch neutral. Die Abweichungen zur Regalware sind hier teilweise enorm, die Zufriedenheit der Spieler gibt aber dem biometrischen Fitting recht. Trotzdem wird diese Art des Fittings stark kritisiert, Methoden nach Körpergröße dagegen akzeptiert – eine verrückte Welt. Da muss die Branche nur beten, dass der Golfer uninformiert bleibt.

ep: Heuler bietet an, seine Golfstunden NICHT zu bezahlen, wenn der Kunde nicht zufrieden ist.

MK: Wie gesagt: Bei uns bekommt jeder unzufriedene Kunden innerhalb von vier Wochen sein Geld zurück, ob er die Schläger gespielt hat oder nicht. Und selbst als ein Golflehrer bei einem unserer Kunden acht Jahre später meinte, das wäre nicht das optimale Material, fanden wir eine Lösung.

ep: Danke für das Gespräch.

MK: Gerne.

 

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Appendix Crossgolf:
Crossgolf (auch X-Golf) bzw. Urbangolf ist eine Variante des klassischen Golf. Gespielt wird jedoch nicht auf Golfplätzen, sondern an allen Orten, die ein Spiel zulassen, wie zum Beispiel in urbaner Umgebung, Grünflächen, industriellen Brachflächen oder verlassenen Tagebaugruben. Es gibt fast keine  Regeln außer "Safety First" und die Plätze sauber zu verlassen! Crossgolf – Wikipedia

Informationen fürs Crossgolf
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