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Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

Ein Beitrag von Rasenfuchs Norbert Lischka....

Das Bundesumweltministerium warnt vor einem fortschreitenden Insektensterben in Deutschland. In Teilen des Landes habe sich der Bestand von Insekten seit dem Jahr 1982 um bis zu 80 Prozent verringert, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorlag.

Es zeichne sich keine Entspannung der Situation ab, „sodass sich die gegenwärtigen Bestandsabnahmen vieler Insektenarten fortsetzen dürften“. Besonders gefährdet sind laut Ministerium Falter, Heuschrecken und Schwebefliegen. Einige Arten seien vom Aussterben bedroht.

„Wer heute mit dem Auto übers Land fährt, findet danach kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem RND. Die Hauptursache für das Verschwinden der Insekten sieht Hendricks in der Intensivierung der Landwirtschaft: „Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken.“

Erst verschwinden Insekten, dann Vögel

Die Folgen des Insektenrückgangs seien gravierend. „Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse“, sagte Hendricks.Dass weniger Insekten einer der Gründe für die schwindende Zahl von Vögeln in Deutschland sind, hatte die Bundesregierung erst vor einigen Monaten in der Antwort auf eine Anfrage betont.
Seit 1980 gebe es in Deutschland die stärksten Einbußen bei jenen Vogelarten, die in der hiesigen Agrarlandschaft heimisch sind. Bei rund der Hälfte dieser Arten seien die Bestände gesunken

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/schleichende-katastrophe-bis-zu-80-prozent-weniger-insekten-in-deutschland-15107377.html

Meine Gedanken zu diesem Thema!

Seit Jahrzenten versiegeln wir in der BRD jeden Tag ca. 125 ha Grünflächen inclusive Ackerland. Es ist also kein Wunder, wenn wir Flora und Fauna immer weiter in die Enge treiben. Dieser tägliche Flächenverlust ist heute schon und wird aber vor allem für unsere Kinder und nachfolgende Generationen dramatische Auswirkungen haben. Die entscheidende Frage ist daher: Wollen und können wir das Artensterben verhindern? Es heißt ja so schön. Wo ein Wille ist auch ein Weg! Es gilt vor allem bei unseren lokalen Politikern das notwendige Verständnis zu wecken, um auf weitere Ausweisungen von Flächen für den Gewerbe- und den Wohnungsbau zu verzichten oder diesen wenigstens zu begrenzen.

Norbert Lischka

 

 

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