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Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

Der nachfolgende Text von Manfred Hauser, MitoMental-Berater und Autor von „Befreit Golfen“ befasst sich mit der Frage, warum der Golfschwung häufig gerade dann zusammenbricht, wenn er am Dringendsten gebraucht wird. Wird Martin Kaymer jetzt Mitochondrien-Pfleger?(ep)

Die Leistungsschwankungen des deutschen Golfprofis Martin Kaymer waren Thema in Eugen Pletschs „Notizen“ unter dem Titel „Kaymer auf die Couch?“ vom 13. Oktober 2013. Da Kaymer Gespräche mit einem Mental-Coach ablehnt, empfahl Pletsch wenigstens eine gewisse Seelenpflege und die Aufarbeitung der letzten Jahre mit kompetenter Hilfe.
Grundsätzlich stimme ich dem zu. Ob der Verlust der Mutter und der Liebesbeziehung noch traumatisch wirken, ließe sich schnell mittels Psycho-Kinesiologie herausfinden und gegebenenfalls bearbeiten.

Unbedingt wichtig wäre jedoch für Martin Kaymer, seine Glaubenssätze zu überprüfen ggf. zu überarbeiten. Anlass für diese Überlegungen fand ich in der Beilage „golf spielen“ Nr. 4/2013 der Süddeutschen Zeitung. Im Artikel „Kaymer sucht Kaymer“ schreibt Frieder Pfeiffer:

Ein paar Wochen später fotografiert Kaymer im Internet die Golf-Weltrangliste. Wieder dieses unfassbare Bild, wie schon ein halbes Jahr zuvor auf dem Leaderboard in Whistling Straits: Kaymer neben der Eins.Bester Golfer der Welt? „Ich habe nicht daran geglaubt“, wird er später sagen. Die Zweifel bleiben. Er ist ganz oben. Aber gehört er da hin? Erst im Herbst 2013 wird er aussprechen, was er zuvor immer nur angedeutet hatte: „Ich hatte die Nummer eins nicht verdient“, zitierte ihn die Sunday Times. Er will sich den Thron im Nachhinein verdienen.“

Zu überprüfen wäre deshalb, ob Kaymer mittlerweile wirklich (im Unbewussten) glauben kann, dass er die Nummer 1 der Weltrangliste verdient hat. Eher wohl nicht. An der Ursache für diesen Zweifel wäre dann zu arbeiten.

Kaymer dagegen will immer härter trainieren und „einfach auf den Erfolg warten, der sich zwangsläufig irgendwann einstellt“ (Blog 5.9.2013). Das Ziel ist: "Solange Bälle auf der Driving-Range schlagen bis der Schwungablauf sich so tief in das Muskelgedächtnis eingegraben hat, dass selbst bei größter Stressbelastung (Masters, Ryder-Cup usw.) die im Training erworbenen Automatismen sicher abgerufen werden können".
Da aber Stress, Traumata und Glaubenssätze jederzeit  dazwischen funken können, ist alles dem Zufall überlassen. Es bleibt für ihn beim Auf und Ab der Leistung. Mal Top, mal Flop. Vorhersehbar ist nichts.

Aber auch die eventuell dringend notwendige Trauerarbeit und Glaubenssatz-Arbeit sind nach meiner Erkenntnis nur Teilaspekte einer übergeordneten Dimension.  Mein Lösungsansatz mag verblüffen.
Er lautet: Pflege Deine Mitochondrien und schütze sie vor freien Radikalen.“

Dies bedarf natürlich einer Erklärung: Die Mitochondrien sind die „Wunderwerke“ in unseren Zellen. Sie sind Trillionenfach im Körper vorhanden und dienen als kleinste Verbrennungskammern für unsere Nahrung durch den eingeatmeten Sauerstoff. Das Resultat sind pro Tag ca. 70 kg  ATP.  Dieses ist sowohl  Energiemolekül als auch Informationsmolekül. Es treibt jeden Augenblick die biochemischen Reaktionen in unserem Körper energetisch an und informiert die Zellen gleichzeitig darüber, was sie zu tun haben. Das ATP ist somit quasi der „Postbote“ für die Zellen.

Hinter diesem Informationstransfer, der seinen Anfang in den Mitochondrien nimmt, verbergen sich auch die angestrebten Automatismen. Kann der Sportler diese  abgreifen, befindet er sich im vielgepriesenen Flow-Zustand.

Dies ist bekanntlich ein hochsensibler Prozess. Leicht zu stören durch Zweifel,  mangelndes Selbstbewusstsein und negative Glaubenssätze. Das drückt sich in besonders entscheidenden Situationen als übergroßer psychischer Stress aus, der zur massiven Bildung von freien Radikalen führt. Ein Übermaß freier Radikale stellt eine hohe Gefährdung für die Strukturen der Mitochondrien dar. Besonders radikalgefährdet ist das „fetthaltige“ Gehirn. Aus dem psychischen Stress ist nun ein oxidativer und/oder nitrosativer Stress für die Mitochondrien der Gehirnzellen geworden.

Um sich hiergegen zu schützen, stellen die Mitochondrien für einige Zeit ihre Arbeit ein. Das Resultat ist eine Funktionsstörung der Mitochondrien in den Nervenzellen. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die ATP-Bildung. Hiervon wird dann weniger produziert (reduzierte Energie) und man hat eine noch schlechtere Informationsqualität. Man spricht hier von verrauschten Informationen.
Die wissenschaftliche Literatur führt dies auf einen „Kurzschluss im Photonenschalter“ der Mitochondrien zurück.  Die Folge ist Chaos im Gehirn und der Sportler kann seine Automatismen nicht mehr abrufen.   Es ist so, als wenn ein Radio verstellt wird und dann die Informationen des Senders nicht korrekt wiedergibt. Eine verzerrte Sprache ist das Ergebnis.

In diesem Vorgang liegt die Erklärung für viele Leistungseinbrüche im Sport. Dies kann dann den ganzen Wettkampf über andauern oder nur vorübergehend sein. Abhängig davon, wie der weitere Wettkampfverlauf vom Sportler empfunden wird.

Exemplarisch für einen „Kurzschluss im Gehirn“ ist wohl das Erlebnis von Kaymer bei einem Turnier in Portugal. Hier denkt er sogar darüber nach, die Runde vorzeitig zu beenden „Ich wollte einfach nur noch nach Hause“ („golf spielen“ Nr.4/2013).

Die MitoMental-Methode, mit der ich mich seit Jahren befasse, setzt sowohl auf der körperlichen Ebene (Mitochondrien) als auch auf der psychisch-mentalen Ebene (Stress, Traumata, Glaubenssätze) an. Ziel ist, die Funktion der Mitochondrien auf höchstem Niveau störungsfrei zu halten. Egal was passiert.

Das gelingt, wenn auch bei Extrem-Stress eine Balance zwischen der unvermeidlichen Bildung freier Radikale und der Anwesenheit von Radikalfängern (Vitalstoffe) gegeben ist. 

Bei der MitoMental-Methode verlässt man sich also nicht mehr allein auf eine exzellente mental-emotionale Vorbereitung eines anstehenden Turniers durch mentales Switching, Mentalfeld-Therapie, Schnelle Augenbewegungen, Psycho-Kinesiologie und Glaubenssatzarbeit. Zusätzlich umgibt man die Mitochondrien vorbeugend und quantitativ ausreichend unter Laborkontrolle mit einem Schutzmantel aus Vitalstoffen. Die Auswahl dieser Vitalstoffe geschieht nicht willkürlich, sondern gezielt. Man weiß inzwischen genau, welche Substanzen für die einzelnen Schritte der ATP-Herstellung in den Mitochondrien unabdingbar benötigt werden. Extrem wichtig ist zudem eine auf die Funktion der Mitochondrien ausgerichtete Ernährung. Vorzugsweise eine genetisch korrekte Kost (Ketogene Nahrung).

Die Mitochondrien-Pflege ist kein esoterischer Humbug, sondern die Medizin der Zukunft. Allein für die Erforschung des ATP sind 3 Nobelpreise verliehen worden. Auf universitärer Ebene nimmt sie nachweisbar immer mehr Raum ein.

Es wäre extrem spannend, wenn Martin Kaymer diese Methode kennenlernen würde. Welche Auswirkungen hätte dies auf seine Leistungen und Konstanz im Turnier? Aber auch auf seine persönlichen Empfindungen und seine Gesundheit? Die äußeren Veränderungen würden dabei ihre Spiegelung im intrazellulären  Bereich erfahren. Gemessen in Blut, Speichel und Urin durch Spezial-Labors.

Zusammengefasst empfehle ich Martin Kaymer, seine äußere Wohlfühlzone aus Familie und viel Training durch eine innere Wohlfühlzone zu ergänzen, um an frühere Erfolge anknüpfen zu können. Diese innere Wohlfühlzone besteht aus vielen Mitochondrien, die auch unter extremen Bedingungen ihre Arbeit „leichtfüßig“ verrichten und dabei „zufrieden vor sich hin schnurren“. Dabei ist völlig auszuschließen, dass die MitoMental-Methode seine Leistung verschlechtern könnte. Es sind nur Verbesserungen zu erwarten und vielleicht gibt es jemanden, der ihm dies vermitteln kann.

Manfred Hauser   

Kleve, im Oktober 2013

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