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Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

Lassen Sie sich nicht von den neuen ultrateuren Trendschlägern eines Mitspielers blenden, der gerade mit seinem Superdriver hundert Meter rechts im Wald herumstochert. Vielleicht ist es der andere Mitspieler, der Ihnen mit einem halben Satz alter Gurken, das Fell über die Ohren zieht.

Einige der besten Spieler, die ich getroffen habe, ziehen mit einem alten Satz Eisen in einem verblichenen Nylonsack über die Plätze, und sie scheinen etwas von dem Geheimnis entdeckt zu haben. Was erzählte Pat? Er spielte ein Turnier und hatte zwei junge Snobs mit Handicap um die dreißig dabei. Am Abschlag musterten sie sein Bag. Er spielte einen alten Driver. Die Jungs hatten natürlich nagelneue Driver im Bag. »Ach«, meinte der eine Schlauberger blasiert, »Sie spielen noch mit dem alten Modell!« Pat nahm seinen Driver und schlug die Kugel 270m das Fairway hinab. »Ja«, sagte er, »das alte Modell!« Bayern-Eisen von Mike Klais

Die Materialfrage wird letztendlich von Ihrer Phantasie bestimmt, was beim Golfen ein teurer Spaß werden kann, denn die Spezialisierung Ihrer Ausrüstung geht Hand in Hand mit dem Fortschritt Ihrer spielerischen Fähigkeiten.
Als Anfänger brauchen Sie noch nicht auf spezielle Fragen des Schlägerbaus zu achten. Es reicht, wenn Sie wissen, dass geschmiedeten Eisen, für bessere Spieler gedacht, mehr Gefühl im Schlag vermitteln als gegossene Köpfe, die durch eine Gewichtsverteilung der Schlägerkopfmasse größere Sweet Spots haben und dadurch Fehler besser verzeihen.

Aber auch die Synthese der beiden Modelle, das geschmiedete Semiblade, schützt vor Dummheit nicht! Nach meinem Ermessen ist das ewige Getue, wer wie weit schlägt, sowieso ein Schmarren. Sinn des Spiels ist es, mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen und die Gier nach Länge bewirkt meist das Gegenteil.

Natürlich ist es im unteren Handicape-Breich wichtig, mit dem zweiten Schlag auf einem Par 5 möglichst in Grün-Nähe zu kommen, damit die Fahne zum Birdie angespielt werden kann. Aber die Problematik, mit der sich Anfänger und Golfer der höheren Handicaps herumschlagen, liegt doch vielmehr darin, den Ball im Spiel zu halten und voranzukommen.

Ich habe mich intensiv mit der Materialfrage beschäftigt und meine Antwort lautet:
Als Anfänger sollten Sie sich kaufen, was immer Ihnen gefällt und Sie sich leisten können – oder was Ihnen ein vertrauenswürdiger Golflehrer oder Clubfitter empfiehlt.

Testen Sie Ihre Schläger vor dem Kauf möglichst bei einem Clubfitter, der Ihnen eine Auswahl an Schäften bieten kann und einen ‚Launch Monitor‘ besitzt, mit dem er umzugehen weiß

Andererseits wir Ihnen kein Zauberschläger der Welt irgendwelche hektischen und unüberlegten Hackereien in Traumschläge verwandeln oder Ihnen gar das Denken auf dem Platz abnehmen. (ep)

PS: Eine Empfehlung von Clubfitter Michael Welwarsky auf Grund seiner langjährigen Erfahrung:
„Gehen sie unvoreingenommen in einen Fitting-Termin. Die schlimmsten Fitting-Termine sind für uns immer die, in denen ein Spieler schon am Anfang weiß, was am Ende in der Tasche landen soll….“ weiterlesen

 

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