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Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

Der Golfschwung, wie man ihn heute lehrt, wurde im Laufe von über hundert Jahren von einer Reihe großer Golfmeister Schritt für Schritt entwickelt. So hat der junge Tom Morris das Geheimnis der Mitte entdeckt, indem er seinen Kopf imSchlag still hielt. Seine drei OPEN Siege im vorigen Jahrhundert belegten den Wert des Kopfes als Schwungachse.

Um die Jahrhundertwende begann man sich, nachdem das Geheimnis der Schwungachse entdeckt war, mit dem Schwung selbst zu beschäftigen. Hier leistete Harry Vardon Außerordentliches. Vardon wird unter anderem die Entwicklung des nach ihm benannten Vardon-Griffes zugeschrieben, der von den meisten Spielern benutzt wird. Es experimentierten zu seiner Zeit mehrere Spieler damit, den kleinen Finger der rechten Hand auf dem Zeigefinger der linken Hand »reiten« zu lassen. Aber Vardon gewann, als Einziger bisher, sechsmal die British Open, und zwar zwischen 1896 und 1914. So wurden seine Hände in Bronze nachgebildet und der Griff nach ihm benannt. Vardons Golftheorien hatten tiefe Auswirkungen auf die anderen Golfmeister dieser Tage.Walter Hagen

Bobby Jones, der als einziger Amateur alle (damaligen) Major-Turniere – den Grand Slam im Golf – gewinnen konnte, entdeckte das Geheimnis des gestreckten Arms bzw. er praktizierte es als Erster international erfolgreich. Dann kam Tommy Armour, der die Bedeutung des rechten Ellenbogens am Körper erkannte und hervorhob. Walter Hagen, »The Haig«, der schon damals mit einem Taschentuch unter der rechten Achsel trainierte, hat das Spiel aus dem Rough entwickelt und zur Perfektion gebracht. Der große Ben Hogan, der als mäßig talentiert galt und dann der Inbegriff perfekten Golfstils wurde, zeigte in Wort und Tat, wie ein erstklassiger Golfschwung auszusehen hat.
Alle hatten eines gemeinsam: Sie haben ihre Erfolge durch intensive Arbeit erzielt. Es ist immer eine Frage von sehr viel Zeit und Fleiß, um im Golf experimentell zu erfahren, wie sich die verschiedenen Techniken dieses Spiels entwickeln und umsetzen. Selbst wenn unser Ehrgeiz nur auf den Monatsteller im heimatlichen Club schielt – auch der will gegen eine ganze Horde anderer Verrückter erkämpft sein.

Diese Entwicklung des Golfschwungs müssten Sie sich Schritt für Schritt erarbeiten, wenn Sie Erfolge haben möchten. Nicht umsonst gilt Golf für viele, die sich auskennen, als eine der schwierigsten Sportarten überhaupt. Nicht weil sie einen Gang zurückschalten, haben sich viele der großen Leistungssportler unserer Zeit während oder am Ende ihrer Karriere mit dem Golfen angefreundet. Im Gegenteil. Die Meister ihres Fachs suchen, nachdem sie in ihrem Sport alles erreicht haben, neue Ziele, und wenig ist mehr dazu geeignet, einen Menschen bis ins hohe Alter vor neue Herausforderungen zu stellen als der Golfsport. (ep)

 

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