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	<description>The Art of Golfgagaism - Notizen von Eugen Pletsch</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:23:44 +0000</pubDate>
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		<title>Der Kurzplatz von&#160;Winnerod</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 17:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich teste gerade einen Satz Kimura F1 Eisen. Nach einem Fitting  im Kiawah Golf Club schlug Eric M&#246;lbert vor, dass ich es (nach 15 Jahren Graphit) doch mal wieder mit modernen, leichten Stahlsch&#228;ften versuchen sollte.
Von Kimura, dem hauseigenen Label von Clubmategolf, habe ich bereits seit l&#228;ngerer Zeit Wedges in einem meiner Schl&#228;gers&#228;tze. Die neue schwarze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teste gerade einen Satz<a href="https://shop.clubmategolf.com/product_info.php/products_id/846/XTCsid/ahm0afr5b5rtifgtv6g9b3djm5" target="_blank"> Kimura F1 Eisen</a>. Nach einem Fitting  im <a href="http://www.kiawahgolf.de/" target="_blank">Kiawah Golf Club</a> schlug <a href="http://www.encanto-tours.de/upload/pdf/GolfPunk03_2006.pdf" target="_blank">Eric M&#246;lbert</a> vor, dass ich es<span> </span>(nach 15 Jahren Graphit) doch mal wieder mit modernen, leichten Stahlsch&#228;ften versuchen sollte.<br />
Von Kimura, dem hauseigenen Label von Clubmategolf, habe ich bereits seit l&#228;ngerer Zeit <a href="https://shop.clubmategolf.com/index.php/cat/c33_WEDGES.html/XTCsid/ahm0afr5b5rtifgtv6g9b3djm5" target="_blank">Wedges in einem meiner Schl&#228;gers&#228;tze.</a> Die neue schwarze Serie hat es mir besonders angetan, denn das Sandeisen ist so gef&#252;hlvoll wie preiswert.<br />
Um von den Kimura F1 einen Eindruck zu bekommen, verbringe ich im Moment viel Zeit auf unserem 9-Loch Kurzplatz. Au&#223;erdem ist es dort sehr malerisch, wenn das Abendlicht &#252;ber die undulierten H&#252;gel flie&#223;t&#8230; Der Platz mit seinen Briefmarken-Gr&#252;ns und Topfbunkern erinnert mich an die kleinen Pl&#228;tze in den schottischen Highlands, die ich fr&#252;her spielte und das Tollste ist, dass die Gr&#252;ns vom Kurzplatz, dank unserem Greenkeeper J.C. in einem Zustand sind, von dem mancher gro&#223;e Platz nur tr&#228;umen kann.<br />
Gestern traf ich Mark Timberlake, Headgreenkeeper in Lich, der auch meinte, dass unser Kurzplatz derzeit wohl einer der besten in Deutschland w&#228;re. &#220;berraschenderweise ist der Platz (noch) meist leer und man kann in Ruhe trainieren. Auf <a href="http://www.cybergolfnews.de/">www.cybergolfnews.de</a> werden &#252;brigens (oben) im Wechsel Bilder von unserem 9-Loch Course eingeblendet.</p>
<p class="MsoNormal">Der Platz ist &#246;ffentlich, also f&#252;r Jedermann/frau, sogar ohne Platzreife, spielbar. Trotzdem hoffe ich, dass Ihr Hunnen ein Mindestma&#223; an Etikette mitbringt und die Bereitschaft, mich durchspielen zu lassen, sonst w&#228;re dieser Geheimtipp mein letzter gewesen!</p>
<p class="MsoNormal">Apropos durchspielen: Ich meckere ja immer rum, dass die Leute nicht durchspielen lassen. Deshalb wollte ich gestern, als ich mit einer sehr netten Familie im Vierer-Flight (auf dem gro&#223;en Platz) zusammenspielte und wir einen Ball suchen mussten, mit gutem Beispiel voran gehen. Ich sah, dass bereits zwei Spieler auf dem Abschlag der 4. Bahn (Par 5) standen. F&#252;r meine Mitspieler war Durchspielen lassen kein Problem, also winkten wir und traten zur Seite.</p>
<p class="MsoNormal">Die Abschl&#228;ge waren OK. Es n&#228;herte sich ein &#228;lteres Ehepaar. Sie bedankten sich, <span> </span>wir w&#252;nschten gutes Spiel und dann ging es los: Der Herr beeilte sich und fing an zu hacken. F&#252;r die ca. 70 Meter von unserer Position bis zur Kuppe brauchte er vier Schl&#228;ge, wobei der vierte in den Bunker rollte. Er zog den Ball mit dem Rechen raus und ich dachte, jetzt hebt er auf und gibt Gas. Aber nix da. Er legte sich den Ball hinter den Bunker und hackte weiter. Den Rest der Runde zuckelten zu viert (!) st&#228;ndig hinter dem P&#228;rchen her und liefen &#246;fter auf.</p>
<p class="MsoNormal">Zum Gl&#252;ck &#252;be ich derzeit systematisch, langsam zu spielen, ohne mich aufzuregen. F&#228;llt mir nicht leicht, aber bald sind die Seniorenclubmeisterschaften. Vielleicht lasse mir auch noch meine Nervenenden ver&#246;den, damit ich f&#252;r alle Situationen gewappnet bin.</p>
<p class="MsoNormal">Herzlichst</p>
<p class="MsoNormal">Eugen Pletsch</p>
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		<title>Vom Outfitting und&#160;Swingfitting!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer ist da! Der Clubmanager zieht den Bauch ein, der Pro wird rollig und manche Clubsekret&#228;rin fragt sich, ob sie endlich ein einsames Alpha-M&#228;nnchen im W&#252;rgegriff verf&#252;hrerischer Balzd&#252;fte vor den Traualtar schleppen kann.
Die VIP- und Promi-Events sind in vollem Gang. Hei&#223;e News z&#252;ngeln durch die Dressrooms: Wer ist jetzt mit wem? Wie hat sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer ist da! Der Clubmanager zieht den Bauch ein, der Pro wird rollig und manche Clubsekret&#228;rin fragt sich, ob sie endlich ein einsames Alpha-M&#228;nnchen im W&#252;rgegriff verf&#252;hrerischer Balzd&#252;fte vor den Traualtar schleppen kann.<br />
Die VIP- und Promi-Events sind in vollem Gang. Hei&#223;e News z&#252;ngeln durch die Dressrooms: Wer ist jetzt mit wem? Wie hat sie ihn gekriegt? Wie ist sie ihn wieder losgeworden und was hat es ihn gekostet? Und dann der Gru&#223;plan! Wer wird gegr&#252;&#223;t und wer gr&#252;&#223;t wen zuerst? Diplomatie ist wichtig, aber nicht alles. Manchmal muss die Frau auch Farbe bekennen, womit wir beim Thema w&#228;ren.<br />
Eine modebewusste Golferin sollte ihre Golfschl&#228;ger j&#228;hrlich dem Farbtrend der Saison anpassen. Hat sich Ihr Gatte ein aufw&#228;ndiges Clubfitting geleistet? Was der kann, k&#246;nnen Sie auch, wobei die Feinheiten der Schl&#228;geranatomie – schiere Beutelschneiderei – f&#252;r Sie ohne Belang sind. Wie wir alle wissen, ist das mentale Spiel entscheidend. Sie m&#252;ssen sich mit Ihren Schl&#228;gern wohl f&#252;hlen. Ergo m&#252;ssen diese sch&#246;n gl&#228;nzen und zum Outfit passen. Alles andere ist Bl&#246;dsinn. Also handeln Sie! Die Kult-Modesch&#246;pfer der Promi-Tour empfehlen leuchtendes Lila?<br />
Bitte sehr! Kaufen Sie sich eine Dose sto&#223;festen, lila Bootslack. Der Rest ist einfach: Sie legen Zeitungspapier &#252;ber den Perser und &#246;ffnen die Dose. Den Schaft haben Sie bereits da abgeklebt, wo er in den Schl&#228;gerkopf m&#252;ndet. Jetzt tauchen Sie den Schl&#228;gerkopf in die Farbe, die Sie mit dem Brief&#246;ffner Ihres Gatten gut vorger&#252;hrt haben. Drehen Sie den Schl&#228;ger im Topf. Dann lassen Sie ihn &#252;ber der Dose abtropfen und legen den Schaft so auf den Schreibtisch, dass die Restfarbe auf die Zeitung tropft. Das wars. Kinderleicht. In wenigen Minuten haben Ihre Schl&#228;ger eine vollkommen neue Optik. Machen Sie sich keine Sorgen um die Rillen. Welche Amateur-Spielerin braucht Spin? Sie sollten sich auch nicht scheuen, wenigstens ein H&#246;lzchen Ihres Liebsten in den Farbtopf zu tauchen. &#220;berraschen Sie ihn! Wenn er dann, an einem schwierigen Par 3 &#252;ber den Teich, seinen Lieblingsschl&#228;ger – jetzt in leuchtendem Lila – aus dem Bag zieht, wird er dankbar schmunzeln, um den Ball, von der Kraft Ihrer Liebe getragen, an die Fahne nageln.<br />
Und was machen wir, meine Herren? Mein Tipp: Machen Sie ein Swingfitting!<br />
Dass viele M&#228;nner in ihrem Swingerclub schwere, goldene Uhren tragen, vorzugsweise jene Modelle zeitloser Eleganz, denen auch die gro&#223;en Drei des Golf, Palmer, Nicklaus und Player, den Vorzug gaben, hat seinen Grund: Allein die schwere, massiv goldene Uhr mit Brilli, der viel geschm&#228;hte &#8220;Ludenwecker&#8221; bringt Ihnen das Extra-Qu&#228;ntchen Schwunggewicht – diese besondere Durchschlagskraft, die Palmer, Nicklaus und Player zu den erfolgreichsten Spielern ihrer Zeit machte! Also kramen Sie den alten Goldkloben heraus. Wenn Sie stark gebaut sind und das Gef&#252;hl haben, dass die Uhr immer noch nicht schwer genug ist, dann fragen Sie Ihren Pro nach Bleistreifen, mit denen er Schwunggewichte bei Golfschl&#228;gern ausgleicht. Leihen Sie sich zehn von diesen Bleistreifen, die auf der R&#252;ckseite ein Klebeband haben. Sie spielen in einer Liga, in der sich die Zeit gef&#228;lligst nach Ihnen zu richten hat, also was soll´s: Kleben Sie so lange Bleistreifen auf das Saphirglas Ihrer Uhr, bis sich der Arm richtig anf&#252;hlt. Der Arm muss frei schwingen k&#246;nnen. Probieren Sie in der Herrengarderobe, ob der Arm genug Power f&#252;r einen langen Drive entwickeln kann.<br />
Sie sollten eine Schrankt&#252;r aus Holz mit einem Hieb durchschlagen k&#246;nnen, bei Blech braucht es zwei Schl&#228;ge f&#252;r eine tiefe Beule. Dann stimmt das Schwunggewicht am Arm und der Traum vom Longest Drive wird real.<br />
Und keine Sorge: Unter Fachleuten gilt eine bleiverklebte Rolex als ein Zeichen von Understatement, Stil und Golfkompetenz. Sie k&#246;nnen also nur gewinnen!</p>
<p class="MsoNormal">Eugen Pletsch</p>
<h6 class="MsoNormal">aus: &#8220;Pletschblog&#8221; in GolfTime 5/10</h6>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Gratulation,&#160;Martin!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 00:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gottlob regnete es. Ich hatte die letzten Tage zu viel gespielt, aber heute wollte ich mal gar nix machen. Ich legte mich in mein Basenbad, fr&#252;hst&#252;ckte in Ruhe, las Golfzeitschriften (ja, das mache ich immer noch) und sa&#223; dann etliche Stunden am Rechner, um den „WEG der wei&#223;en Kugel“ in einem 2. Durchlauf mit Korrekturen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Gottlob regnete es. Ich hatte die letzten Tage zu viel gespielt, aber heute wollte ich mal gar nix machen. Ich legte mich in mein Basenbad, fr&#252;hst&#252;ckte in Ruhe, las Golfzeitschriften (ja, das mache ich immer noch) und sa&#223; dann etliche Stunden am Rechner, um den „WEG der wei&#223;en Kugel“ in einem 2. Durchlauf mit Korrekturen, &#196;nderungen und neue Textteile zu versehen. Nebenher schaute ich mal auf die PGA.com-Seite und entdeckte, dass Kaymer ganz oben mitspielt. Fernsehanschluss habe ich nicht. In den Foren wurde erz&#228;hlt, dass die Amis im TV nur Tiger zeigen, Kaymer h&#246;chstens versp&#228;tet in einer R&#252;ckblende.</p>
<p class="MsoNormal">Auf <a href="http://www.exklusiv-golfen.de/">http://www.exklusiv-golfen.de/</a> entdeckte ich ein Life Streaming zur US PGA. Ich musste veetle.com runterladen, mein Browser st&#252;rzte mehrfach ab, was vermutlich mit meiner DSL-Light-Leitung zusammenh&#228;ngt, und irgendwann, nach nochmaligem Lesen, es war schon nach 1 Uhr Nachts, entdeckte ich, dass ich <a href="http://www.iraqgoals.tv/ch4.html">http://www.iraqgoals.tv/ch4.html</a> anklicken musste, um gerade noch das Finale zu erleben.<br />
Immer, wenn ich am Abend auf das Leaderboard der PGA.com geschaut hatte, f&#252;hrte Kaymer, aber auf der 15 <span> </span>spielte er ein Bogey und beendete seine Runde mit – 11 auf dem 3. Platz. Doch der dann f&#252;hrende Dustin Johnson vermasselte seine Runde mit einem Triple-Bogey (bekam zwei Strafschl&#228;ge) auf der 18 und so gingen Bubba Watson, der ebenfalls auf -11 lag, und Martin Kaymer ins Stechen.</p>
<p class="MsoNormal">Die US Sympathien lagen bei Watson, der die ersten beiden Bahnen Birdie und Par spielte. Von Kaymer meinte der PGA-Blog, dass ihn niemand in den USA kennen w&#252;rde. Na gut. &#214;sterreich ist die Hauptstadt von Deutschland, ich wei&#223;, liebe Amis … aber jetzt werde ihr Kaymer kennen, oder? Der konterte das 2. Loch mit einem Birdie. Mein Gott, was f&#252;r ein nervenstarker Typ. Den ganzen Abend hatte ich nebenher den letzten Tag der 2010 OPEN auf Video geschaut und dabei erst kapiert, was Kaymer f&#252;r eine Nummer abzieht. Unglaublich! Er hat eine unglaubliche Selbstbeherrschung, einen klugen Kopf, Kraft, Gef&#252;hl, aber auch Mut und den fr&#252;heren Caddy von Paul Casey an seiner Seite, der f&#252;r Ruhe und Professionalit&#228;t auf h&#246;chstem Level sorgt.<br />
Es war vor ein paar Jahren auf einem EPD Tour Pro Am in Friedberg, als ich erstmals von Kaymer h&#246;rte. Ich traf meinen alten Freund Glen Hutcheson aus Zimbabwe, der erz&#228;hlte, dass ein Junge namens Kaymer bei einem EPD Tour Event eine 59 gespielt h&#228;tte. Sonst war Kaymer bisher nicht besonders aufgefallen. Einer von den vielen „new kids on the block“, die einen langen Ball schlagen k&#246;nnen&#8230;<br />
Im Stechen liegt der Vorteil bei Kaymer. Er kann f&#252;r sich spielen, w&#228;hrend Bubba die Ehre der US Nation verteidigen muss. 3. Bahn: Bubba schl&#228;gt seinen 2. <span> </span>Ball in den Creek, Kaymer liegt OK. Beim Schlag wird er im R&#252;ckschwung gest&#246;rt und bricht ab. Vermutlich ein Patriot, der BUBBA br&#252;llt. Kaymer schl&#228;gt seinen Ball <span> </span>vor die Fahne. &#8230; Bubba droppt, spielt in den Bunker und locht von dort fast ein. Bubba locht den Putt zum Doppelbogey. Kaymer hat jetzt zwei Putts f&#252;r seinen 1. Majorsieg, aber der erste Putt wird zu lang. Mussekoppunnelasse, Maddin! Na gut, der 2. Putt zum Bogey ist  drin.<br />
Da ist er nun, der neue US PGA Champion Martin Kaymer mit seiner 2010 Wannamaker-Trophy. Verdammich, was f&#252;r eine Sch&#252;ssel, WOW!
</p>
<p class="MsoNormal">Gratulation, Martin!</p>
<p class="MsoNormal">Eugen Pletsch</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
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		</item>
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		<title>Von Kreischh&#252;hnern und&#160;Br&#252;llochsen</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/08/15/von-kreischhuehnern-und-bruellochsen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 17:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass, in eigener Sache und im Namen aller, die noch Ohren haben und h&#246;ren …
Liebe GolffreundInnen,
h&#246;ren Sie auf herumzubr&#252;llen, wenn Sie einen guten oder schlechten Schlag gemacht haben.
Das interessiert wirklich niemanden. M&#228;nner in Dreiviertelhosen, die sich schier nass machen vor Begeisterung, weil sie das Gr&#252;n eines Par 3 schon mit dem 3. Schlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Aus aktuellem Anlass, in eigener Sache und im Namen aller, die noch Ohren haben und h&#246;ren …</em></p>
<p class="MsoNormal">Liebe GolffreundInnen,</p>
<p class="MsoNormal">h&#246;ren Sie auf herumzubr&#252;llen, wenn Sie einen guten oder schlechten Schlag gemacht haben.<br />
Das interessiert wirklich niemanden. M&#228;nner in Dreiviertelhosen, die sich schier nass machen vor Begeisterung, weil sie das Gr&#252;n eines Par 3 schon mit dem 3. Schlag erreicht haben und der Ball zuf&#228;llig bis auf zwei Meter an die Fahne rollt, haben irgendetwas nicht kapiert. Auch diese Br&#252;llochsen, die an den Abschl&#228;gen rumgr&#246;len, gehen mir echt auf den Geist:
</p>
<p class="MsoNormal">»Boa ey, Freddy, Mordsschuss!«</p>
<p class="MsoNormal">»Habbn net gesehn, isser drauf?«</p>
<p class="MsoNormal">»Supper, Mitte Fairway, mindestens 300 Meter!«</p>
<p class="MsoNormal">»Habbisch voll dorschgezooche!«</p>
<p class="MsoNormal">»Geil!«</p>
<p>Besonders ruhige Pl&#228;tze, die ich eben deshalb aufsuche, neigen dazu, Gepl&#228;rre und vollkommen unn&#246;tiges Gequatsche meilenweit zu &#252;bertragen.</p>
<p class="MsoNormal">Der Golfplatz wird leider auch immer h&#228;ufiger zum Trittsteinbiotop der Kreischh&#252;hner, die den Platz mit ihren qu&#228;kenden Stimmen erzittern lassen. Schaut, da kommen sie. W&#228;lzen ihre Karren durch Busch und Strauch und pl&#228;rren dabei, dass es mir den Putt verrei&#223;t. Eigentlich sind sie nett und geben sich auch echt M&#252;he, ihren Ball zu finden. Aber muss denn der ganze Club daran teilnehmen, dass er hier nicht liegt und dass er da doch liegen m&#252;sste, weil er da reingeflogen ist, aber da liegt er nicht.</p>
<p class="MsoNormal">»Schau du doch noch e ma da dr&#252;wwe!«</p>
<p class="MsoNormal">»Halt hier, was hast’n du geschpielt?«</p>
<p class="MsoNormal">»&#196;&#228;hh, watte mal, also wei&#223; war der, glaub ich!«</p>
<p class="MsoNormal">»Ja, der iss wei&#223;!«</p>
<p class="MsoNormal">»Uuuuh jaaa, das isser. Neee, das issernet. Meiner hatte so’n Aufdruck vom Aldi.</p>
<p class="MsoNormal">»Nee, der muss mehr hierrum sein.«</p>
<p class="MsoNormal">»Schau mal, da winke die Leut.«</p>
<p class="MsoNormal">»Ob die mein Ball ham?«</p>
<p class="MsoNormal">»Nee, ich glaub, die wollen dorschschpiele. Wolle mer se dorschlasse?«</p>
<p class="MsoNormal">»Ach wozu, die komme doch vorne auch net weider! Mein Ball muss hier doch lieje.«</p>
<p class="MsoNormal">»Ei guggema, da lischder.«</p>
<p class="MsoNormal">»Uiiijaaa, unn wassollischjetzmache?«</p>
<p class="MsoNormal">»???!!!«</p>
<p class="MsoNormal">Stellen Sie sich vor, Sie w&#228;ren in einem Konzert. Als Zuh&#246;rer, nicht als Klangk&#246;rper! Etwas Kultur w&#252;rde Ihnen gut tun. Auf einem Schachturnier oder meinetwegen einer Beerdigung werden Sie auch nicht bl&#246;ken oder gr&#246;len!</p>
<p class="MsoNormal">Danke.</p>
<p class="MsoNormal">E. Pletsch</p>
<p class="MsoNormal">Auszug aus: <a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3440104397" target="_blank">Der Weg der wei&#223;en Kugel</a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">
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		</item>
		<item>
		<title>Die Golfderwische von TAO&#160;YIN</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/07/31/die-golfderwische-von-tao-yin/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 09:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie weit ich mit der &#220;berarbeitung vom &#8220;WEG der wei&#223;en Kugel&#8221; bin? 1. Durchlauf fast fertig. Befasse mich gerade mit Tao Yin. Was hat sowas in einem Buch f&#252;r Golfanf&#228;nger verloren, fragte jemand? Hm. Das war der Anfang vom Buch, urspr&#252;nglich sogar das 1. Kapitel. Ich werde eher alles andere rausschmei&#223;en, aber nicht das! (ep)
&#8220;Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie weit ich mit der &#220;berarbeitung vom &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3440104397" target="_blank">WEG der wei&#223;en Kugel</a>&#8221; bin? 1. Durchlauf fast fertig. Befasse mich gerade mit Tao Yin. Was hat sowas in einem Buch f&#252;r Golfanf&#228;nger verloren, fragte jemand? Hm. Das war der Anfang vom Buch, urspr&#252;nglich sogar das 1. Kapitel. Ich werde eher alles andere rausschmei&#223;en, aber nicht das! (ep)</em></p>
<p>&#8220;<strong>W</strong>enn ich an Ho Lin Wan denke, &#252;berfluten mich Erinnerungen an meine alte Heimat. Ich sehe lebhafte Bilder aus einem vergangenen Leben: die eindringlichen Farben Tibets, der leuchtende Himmel. Die Linghorstra&#223;e raus, Richtung De-Chnen Dzong, stand das Haus meiner Eltern. Wir liefen als Kinder durch halb Lhasa Richtung Norbu Linga. Wir hatten einen Platz im Juwelenpark, wo wir mit kaputten Schl&#228;gern &#252;bten, die uns einige nette Langnasen &#252;berlassen hatten. Der Blick von dort zum Potala war atemberaubend. Der Golfplatz Lhasa wurde, wie alles andere auch, w&#228;hrend der chinesischen Kulturrevolution zertrampelt, aber einige Mystiker spielen nach wie vor, anhand der alten Lagepl&#228;ne, im freien Feld zwischen Nomadenzelten auf imagin&#228;ren Fairways und um die Stupas herum. OM MANI PADME HUM.</p>
<p style="text-align: center;">Gate, Gate<br />
Ball weg,<br />
Rechts raus<br />
Irgendwo im Fluss.</p>
<p><strong>S</strong>einen Weg gehen, den Weg gehen (Gate) ist eine uralte Metapher aus dem Buddhismus und esoterischen Taoismus. Der historische Gautama Buddha wurde auch als der Tathagata (Sanskrit: der So-Gegangene) bezeichnet. Der, der diesen Weg ging – der nicht zu benennen ist, wie Laotse sagt. Das Abschreiten eines Golfplatzes, das st&#228;ndige Kreisen &#252;ber die gleichen 18 Bahnen ist ein Ritual fern&#246;stlicher Tradition, wobei der Wechsel der Natur in den Jahreszeiten die Wandlung der Dinge symbolisiert. Der Buddha sieht die Ursache allen Leidens im Anhaften. Dies f&#252;hrt zu endlosen Wiederverk&#246;rperungen. Wir sehen die Ursache allen Leidens darin, dass wir den Kopf nicht unten lassen und nicht gen&#252;gend durchschwingen. Das f&#252;hrt zu endlosen neuen Runden des Leidens. Das Loslassen, das Nichtanhaften im buddhistischen Sinne, gelingt im Golfsport nur mit Hilfe einer Gemeinde (Sangha), die ich in den Anonymen Golfern fand. Die Zehn, in der kabbalistischen Mystik die Zahl der Unendlichkeit, wird mit der Acht, der heiligen Zahl der Buddhisten, vereinigt. Der achtfache Pfad und die Unendlichkeit. Die Vision der Vereinigung des euroarabischen Kulturraumes mit der Weisheit des Ostens ist in exoterischen Fragmenten durch die European Tour erkennbar, die im Fernen Osten beginnt und &#252;ber den Nahen Osten nach Europa reist. Unser ewiges Kreisen auf 18 Pfaden symbolisiert das, was man als Reinkarnation bezeichnet. Im Golf ist aber nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel ist das Ziel und wer in seinem F&#252;hlen und Denken vom Ziel abschweift, verfehlt das Ziel. (Es sei denn, er spielte am 2. Tag der OPEN OPEN 2010 in St. Andrews Bei diesem Wind verfehlte jeder sein Ziel.)<br />
Golf gibt unerbittlich sofortiges Feedback auf Handlung und Gedanken. (Instant-Karma). So wie die Seele sich immer wieder neu zu verk&#246;rpert, m&#252;ssen wir mmer wieder zum Club fahren, um auf die »Runde« zu gehen.<br />
In der Bergwelt des Himalaja umschreitet der Gl&#228;ubige die Stupa, eine runde Felsansammlung, oder einen Turm, der mit Fahnen und Symbolen des Glaubens geschm&#252;ckt ist – OM MANI PADME HUM murmelnd –, den Blick zu Boden gerichtet, was aus der Zeit stammt, als dabei tats&#228;chlich noch B&#228;lle gesucht wurden. Diese sp&#228;rlich erhaltenen Fragmente fr&#252;her golferischer Tradition des Buddhismus sind noch um Lhasa, aber auch in Kathmandu und an manchen Orten in Sikkim und in Bhutan zu beobachten.
</p>
<p style="text-align: center;">Gate, Gate<br />
So gegangen<br />
Den Weg gegangen<br />
Jeder geht seinen Weg.</p>
<p><strong>H</strong>intergrund fern&#246;stlicher Golflegenden sind die in esoterischen Kreisen bekannten Geschichten von den <em>wirbelnden Golfderwischen von Tao Yin</em>. Sie lebten vor &#252;ber tausend Jahren n&#246;rdlich der Provinz Kham in einem verborgenen Seitental des tibetischen Hochlandes, das Shambhala genannt wurde.
</p>
<p style="text-align: left;">Von dort gelangte der »Weg der wei&#223;en Kugel«, der dem Buddha Amitaba geweiht ist, in das heutige Sikkim und Bhutan. Das Spiel ist in diesen Hochgebirgsregionen sehr schwierig, da der Ball unglaublich weit fliegt. Deshalb wurde mit einem Leichtball aus gepresstem Yakdung gespielt. Es ist vermutlich vollkommen m&#252;&#223;ig, Euch ungl&#228;ubigen Langnasen zu erz&#228;hlen, dass wir damals Yetis als Caddys hatten, die allein durch ihren feinen Geruchssinn in der Lage waren, die Yakdungb&#228;lle wiederzufinden. Das Golfspiel war ein Akt der Meditation und der Reinigung. Eine Runde zog sich &#252;ber Monate hin. (Walkabout), weshalb es sinnvoll war, in diesen klimatisch extremen Bedingungen mit Zelten, Yaks, K&#246;chen und allem zu reisen, was man in der Einsamkeit der Bergt&#228;ler brauchte.<br />
Die Yetis hielten sich fern, tauchten aber immer auf, wenn sie gebraucht wurden, und fanden den Yakdungball auch in irgendeinem Seitental in 5000 Meter H&#246;he. Daf&#252;r lie&#223;en sie sich gerne abends Lieder vorsingen, weil sie selbst nicht singen k&#246;nnen. Weihnachtslieder haben es ihnen besonders angetan. &#8220;Stille Nacht&#8221; und &#8220;Ihr Kinderlein kommet&#8221; sind Gassenhauer in Lhasa und jedem M&#246;nch bekannt.<br />
Die Yetis wurden nach einem Weihnachtslied bisweilen etwas melancholisch, ansonsten waren sie friedlich und verfilzt wie wir. Aber sie spielten selbst kein Golf.</p>
<p><strong>D</strong>ie wirbelnden Schwungtechniken der Meister von Tao Yin, die auf der zentrifugalen Bewusstseinsebene entwickelt wurden, beeinflussen bis heute den Golfsport.<br />
Tai-Chi und Chi Gung-&#220;bungen f&#246;rdern die Balance der inneren Achse, um die der Schwung rotiert.. Ich hatte in meiner Jugend die Gelegenheit unter Anleitung des Tai-Chi-Meisters Gia Fu Feng einige Formen zu &#252;ben, die mir halfen, mein Gef&#252;hl f&#252;r ein Zentrum der Mitte zu entwickeln. Diese &#220;bungen sind gut f&#252;r K&#246;rper und Geist. Eine Tanzvorf&#252;hrung von <a href="http://www.google.de/search?q=Al+Huang&amp;hl=de&amp;rlz=1B3GGLL_de___DE384&amp;prmd=v&amp;source=univ&amp;tbs=vid:1&amp;tbo=u&amp;ei=r75UTNPpI8-HONKprJ8O&amp;sa=X&amp;oi=video_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=4&amp;ved=0CDkQqwQwAw" target="_blank">Meister Al Huang </a>zeigt Balance, Harmonie und Konzentration in h&#246;chster Formvollendung.<br />
Die F&#228;higkeit zur Entwicklung der Konzentration sowie meditative Erfahrungen, wie sie in westlichen Yogaschulen gelehrt werden, haben Golfer von jeher angezogen.<br />
Gia Fu Feng - wie auch sp&#228;ter Al Huang - arbeiteten Jahre in dem ber&#252;hmten Esalen Institute, Big Sur, in Kalifornien.<br />
Tim Gallwey erw&#228;hnt diesen Ort im Zusammenhang damit, dass er einen der Gr&#252;nder dieses Institutes, Michael Murphy, zum Golfen trifft. Murphy, der Verfasser des Buches &#8220;Golf und Psyche&#8221;, erz&#228;hlte ihm, dass die Konzentration von Nicklaus oder Hogan ihn an die F&#228;higkeiten gro&#223;er Yogis erinnere:<br />
»<em>Ich habe Hogan oft beobachtet und kann sagen, dass er eine starke Aura hatte, die von vielen im Publikum gesp&#252;rt wurde. Ich erinnere mich, wie jemand erz&#228;hlte, dass w&#228;hrend der US Open 1955 fast jeder, der ihm (Hogan) zuschaute, das Gef&#252;hl hatte, hypnotisiert zu sein. Die Luft um ihn herum konnte man mit dem Messer schneiden. Ohne es zu wissen, war er f&#252;r die f&#252;nftausend Leute, die mit ihm liefen, wie eine Art Meditationslehrer</em>.&#8221;
</p>
<p style="text-align: left;"><strong>T</strong>ao ist die traditionelle Bezeichnung f&#252;r den Weg im Laotse&#8217;schen Sinne.<br />
(Der chinesische Philosoph Laotse hat unter dem Titel TaoTeKing &#252;bersetzt: <em>Weg des Kings</em>, die erste Elvis-Presley-Biographie schon vor fast 3000 Jahren geschrieben.)
</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Y</strong>in bedeutet urspr&#252;nglich das Wolkige, Tr&#252;be. Es bezeichnet die zentrifugale Kraft im Universum, der Gegenpart Yang die zentripetale Kraft. Zusammen symbolisieren sie das duale Prinzip: Himmel und Erde, m&#228;nnlich und weiblich, Plus und Minus, Ball und Schl&#228;ger, in ihrem ewigen Wandel. Dieser Lauf der Dinge, (was <em>Lao Tse </em>als Sinn, Weg, oder Tao bezeichnet)   ist der Dreh- und Angelpunkt, um den sich das Golfspiel dreht. Die  Erkenntnis vom ewigen Gesetz der Wandlung hilft, uns die Dinge die uns  im Spiel passieren akzeptieren zu lernen.</p>
<p style="text-align: left;">Vermutlich wird es den Leser besonders interessieren, dass es schon in den Wendezeiten der Tsin- und Han-Dynastien eine ganze Schule der Yin-Yang-Lehre gab, die »damals viel Aufsehen erregte«. Grundgedanke ist die Wandlung. Wie soll Meister Kung gesagt haben, als man ihm von den Einnahmen des Proshops im Kloster Tao Yin berichtete:</p>
<p style="text-align: center;">»So flie&#223;t alles dahin<br />
wie dieser Fluss,<br />
Tag und Nacht.«</p>
<p style="text-align: left;"><strong>T</strong>ao Yin bezeichnet den Weg der Zentrifugalkraft. »Swing the Clubhead«, wie Ernest Jones sagt. Die wirbelnden Golfderwische &#252;bten diesen Weg mit drei Disziplinen: mit Tanzen, Steine schleudern und Golfen.<br />
(<em>Den Begriff Derwisch, der aus dem islamischen Kulturraum stammt, habe ich der Einfachheit halber &#252;bernommen.</em>)<br />
Derwische erleben ekstatische Bewusstseinsstufen der Verz&#252;ckung und Gottesschau durch ununterbrochenes Drehen und Tanzen. Erinnern wir uns an die T&#228;nze von Olazabal beim Ryder-Cup-Sieg und an Hale Irwin, nachdem er die US Open gewann. Der verdrehte Geist der Derwische wirkt auch in Golfern, die den Ball rechts ins Rough schlagen und dann links im Semirough suchen, weil das Gras dort k&#252;rzer ist, wodurch der Ball leichter zu finden w&#228;re. Ihr Verhalten wird von archetypen Erinnerungen des kollektiven Unterbewusstseins gesteuert (vergl. C. G. Jung) und erinnert an den ber&#252;hmten Derwisch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nasreddin"><em>Nasruddin</em></a>, der trunken vom Tanze heimkommt und seinen Schl&#252;ssel nicht findet. Er sucht aber nicht im Dunkel, dort wo er seinen Schl&#252;ssel verloren hat, sondern da, wo der Mond hin leuchtet &#8230; weil er da besser sieht.&#8221;
</p>
<p style="text-align: left;">Eugen Pletsch</p>
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		<title>Magic Fred macht&#160;ernst!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja Leute, bald ist es soweit! Cybergolf wird neu gemacht, oder relaunscht, wie man heute sagt. Cybergolfnews, meine Golfgaga-Notizen (Pletschblog), die Links – alles wird in ein Portal gepackt. Neu w&#228;re „Golfplaza“, wo gewerbliche Kunden ihre Dienste anbieten k&#246;nnen. Auf Cybergolfnews werden weiterhin die Sportnachrichten, Blogs und Feeds zu finden sein. Ansonsten sieht hoffentlich fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ja Leute, bald ist es soweit! Cybergolf wird neu gemacht, oder relaunscht, wie man heute sagt. Cybergolfnews, meine Golfgaga-Notizen (Pletschblog), die Links – alles wird in ein Portal gepackt. Neu w&#228;re „Golfplaza“, wo gewerbliche Kunden ihre Dienste anbieten k&#246;nnen. Auf Cybergolfnews werden weiterhin die Sportnachrichten, Blogs und Feeds zu finden sein. Ansonsten sieht hoffentlich fast alles so aus wie immer, weil ich mich sonst auf meiner eigenen Seite nicht mehr zurechtfinden w&#252;rde.<br />
„Wie schaffst du das nur“, fragen neidische Mitbewerber, „dass du deine Seite bereits nach 12 oder 13 Jahren erneuerst?“<br />
Tja – das bin nat&#252;rlich nicht ich, der das macht. Von mir ist allgemein bekannt, dass ich technisch dumm bin wie ein Grottenolm. Ich kann nicht mal ein Faxger&#228;t bedienen, ohne dass in der Region der Strom ausf&#228;llt! Nein, der Mann der hinter alldem steht, ist kein geringerer als <em><a href="http://www.itproduktion.de/">Magic Fred Howe</a></em>, der bereits 2005 zum Cybergolf „Webmaster of the Year“ gek&#252;rt wurde. Erinnern wir uns und ich zitiere aus meiner damals verfassten Laudatio:<br />
In der Branche gilt Howe als der Mann, der wieder „Ruhe ins Spiel gebracht hat, weil er wei&#223;, wo die Zeit steckt. Schon in den fr&#252;hen 80ger Jahren beobachtete Fred Howe, dass die gesamte „digitale Revolution“ auf Silikon-Vampirismus basiert. Noch bevor bekannt wurde, dass Wasser Informationen speichert (und somit programmiert werden kann, siehe Masaru Emotos Arbeiten) entdeckte Fred Howe das Ph&#228;nomen der Bewusstseins&#252;bertragung auf Silikon. (Silicon sucks!)<br />
1982 beschrieb er in einem Positionspapier: „<em>Alle Menschen bei uns im Valley sind ausgebrannt. Die K&#246;pfe sind leer. Wo ist das ganze Bewusstsein hin</em>?“ Weiter beobachtete er, dass „<em>Zeit fehlt, und zwar eine ganze Menge</em>!“<br />
Er folgerte daraus, dass bei der Entwicklung vom Computern und Programmen gro&#223;e Energiemengen Geist und Bewusstsein von Chips, Festplatten und Programmen aufgesaugt werden:<br />
„<em>Jede Innovation im IT-Bereich wird mit Menschenopfern bezahlt. Bewusstsein springt in Quanten auf Speichermedien und jeder Sprung bedeutet eine Generation ausgebrannter Programmierer-Hirne und geistloser Gesch&#228;ftsf&#252;hrer. Diese digitale Neuronenbits flackern unstrukturiert in den Netzen, aber auch in der Hardware, herum. Gnade uns Gott, wenn es eine Macht g&#228;be, die diese Bewusstseinsbrocken defragmentieren und koordinieren k&#246;nnte. Das w&#228;re dann eine reale Bedrohung f&#252;r die Menschheit</em>“, schrieb Howe in seinen Tageb&#252;chern, die einen nicht unma&#223;geblichen Einfluss auf das erste Drehbuch zum Welterfolg „TERMINATOR“ gehabt haben sollen.<br />
Die zweite entsetzliche Entdeckung, die Howe aus seiner Zeit im Silicon Valley mitbrachte (wo er ein Verm&#246;gen gemacht haben soll) war das „KoksZeit-Kontinuum“, wie er es nannte. Die gesamte Entwicklung der letzten 30 Jahre IT basiere auf dem exzessiven Gebrauch der Droge Kokain. Das ist an sich schlimm genug, aber diese Droge reduziert unsere vorhandene Zeit auf dramatische Weise. Bei dem Versuch, alles schneller zu machen, verschwindet die eingesparte Zeitmenge plus der aufgewandten Programmierzeit im Netz und ist f&#252;r immer verloren. Es kommt zu dem bekannten Ph&#228;nomen, dass zwar alles schneller geht, daf&#252;r aber tats&#228;chlich &#252;berall Zeit fehlt.<br />
Howe: “<em>Zeit ist nicht unendlich, sondern es gibt eine bestimmte Menge* davon in jedem Quantenquarktopf. Koks zippt die vorhandene Zeitmenge und – schwupp – ist sie weg</em>.“<br />
Weil der Hyperraum der Koka-Dimension bereits extrem viel der vorhandenen Zeit aufgesaugt hat, fehlt diese mittlerweile ganz real jeder Hausfrau, die nicht mehr wei&#223;, wann sie auch noch einkaufen soll. Die Politik ist machtlos. Microsoft, gr&#246;&#223;ter Zeitdieb der Welt, dementierte diese Behauptung und verwickelte Howe in jahrelange Rechtsstreitigkeiten, die &#8220;ihn viel Zeit kosteten&#8221;.<br />
Entsetzt, und verlacht f&#252;r seine Beschreibungen des „Momo-Effektes“, zog sich Howe in den 90ger Jahren  an die kanadische Pazifikk&#252;ste zur&#252;ck, wo er eine CyberMarder-Zucht betrieb.<br />
„<em>Der Gedanke war, dass wir Cybermarder in die digitalen Netze schicken, die den ganzen M&#252;ll auffressen und das Web sauber halten. Aber die Rechnung ging nicht auf</em>.“ Die Cybermarder entwickelten eine eigene Form von b&#246;sartiger Intelligenz. In den meisten F&#228;llen wurden sie Onlinebroker, gr&#252;ndeten Pornobuden und Spielkasinos im Web oder erfanden t&#228;glich neue Viren und Spam-Mails, um die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben. Howe heute: „<em>Zugegeben, die Cybermarder-Zucht war ein Fehler, aber es war einen Versuch wert</em>.“<br />
Danach entdeckte Fred Howe das Prinzip der Heilung von Maschinen und Software durch Handauflegen.<br />
Fred Howe: „<em>Jedes IT- Programm und jedes Ger&#228;t enth&#228;lt mittlerweile so viele Bewusstseinsbits, dass es zu den technisch nicht erkl&#228;rbaren Ph&#228;nomenen kommt, die man fr&#252;her als SPUK bezeichnete. Jeder Techniker und Programmierer das: Etwas klappt, was eigentlich nicht funktionieren kann, oder es klappt nicht, obwohl es gehen m&#252;sste. Das ist einfach „Magic“ - es spukt in der Maschine. Auch diese Irrwische wollen angenommen und geliebt sein</em>&#8220;, erkl&#228;rt Howe.<br />
Seinen Spitzname „Magic Fred“ verdankt er der F&#228;higkeit, Ger&#228;ten und Programmen eine besondere Zuwendung zukommen zu lassen, indem er ihnen die Hand auflegt und sie mit seinem magischen Auge be&#228;ugt. &#220;ber Cybergolf sagte Howe einmal vor der Presse:<br />
„<em>Ich h&#228;tte nie gedacht, dass ich mal f&#252;r ein Projekt  t&#228;tig sein werde, das sich mit dem Golfsport befasst. Und schon gar nicht ehrenamtlich. Golf ist eine aggressive, menschenverachtende Sportart, die zur Sucht f&#252;hrt. Die &#252;belsten Raubritter, M&#246;rder, Potentaten, Diktatoren, Steuerhinterzieher und Umweltverschmutzer der Neuzeit sind fast alle Anh&#228;nger der geheimen Bruderschaft der Golfspieler. Das sind die &#8221;Herren der Zeit&#8221;,  die sich den Luxus leisten k&#246;nnen, weltweit knappe Zeitressourcen auf dem Golfplatz zu vertr&#246;deln. Andererseits muss ich anerkennen, dass Eugen Pletsch versucht, die traditionelle Sportart der Sch&#228;fer, Anarchisten und Kriegsdienstverweigerer des schottischen Hochlandes mit neuem Geist zu beleben. Seine Vereinigung anonymer Golfer wurde zu einem Sammelbecken gestrandeter Existenzen, die sich jeden Samstag um 11 Uhr am 1. Abschlag des Golfparks Winnerod zur gemeinsamen Mahnwache treffen. Die von der Eugen Pletsch initiierte Aktion „Rettet die Waldgeister“ und die k&#252;rzlich er&#246;ffnete „Elfenzuchtstation“ in Teelin / Irland, bem&#252;ht sich, unter der Leitung von Lord Timbo, um eine Vers&#246;hnung zwischen Mensch und Wesen aus den Zwischenreichen, die durch Golfplatzbau dezimiert und vertrieben wurden. Au&#223;erdem hat es mich einfach gedauert, wie verzweifelt Eugen Pletsch war, als er vor seiner Kiste sa&#223; und immer wieder rief: „Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr“, und dabei mit einem Sandeisen auf seinen neuen Laptop drosch. Das hat mein Herz bewegt</em>.“
</p>
<p class="MsoNormal">Also, liebe LeserInnen: Nur noch ein paar Wochen (oder Monate) schlafen und dann ist es soweit. Bis dahin w&#252;nsche ich noch einen sch&#246;nen Sommer!</p>
<p class="MsoNormal">Ihr /Euer</p>
<p class="MsoNormal">Eugen Pletsch</p>
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		<title>Eklatanter&#160;Testosteronmangel?</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/07/14/eklatanter-testosteronmangel/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist der gemeinsame Nenner der meisten Golfer? Bauchansatz, kleine Br&#252;stchen, viel &#252;ber Sex reden, aber keinen haben, sowie Gereiztheit und Ersch&#246;pfungszust&#228;nde, besonders nach vorgabewirksamen sechs Stunden-Turnieren. Die Ursache k&#246;nnte ein eklatanter Testosteronmangel sein, erfuhr ich auf der Pressekonferenz einer Endikrinologen-Tagung.
Mit meinem Bauchansatz sollte ich mich unbedingt testen lassen, gr&#252;belte ich. Was aber, wenn mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der gemeinsame Nenner der meisten Golfer? Bauchansatz, kleine Br&#252;stchen, viel &#252;ber Sex reden, aber keinen haben, sowie Gereiztheit und Ersch&#246;pfungszust&#228;nde, besonders nach vorgabewirksamen sechs Stunden-Turnieren. Die Ursache k&#246;nnte ein eklatanter Testosteronmangel sein, erfuhr ich auf der Pressekonferenz einer Endikrinologen-Tagung.</p>
<p>Mit meinem Bauchansatz sollte ich mich unbedingt testen lassen, gr&#252;belte ich. Was aber, wenn mich der Urologe angesichts meiner Br&#252;stchen mit einer Verordnung traktiert, die mich direkt ins Doping-Lager katapultieren w&#252;rde? F&#252;r Golfer mit leisen Olympia-Hoffnungen ist das keine unberechtigte Sorge. Dabei ist jeder Gedanke an Doping im Golfsport eigentlich absurd: &#220;bertriebener Muskelaufbau hat manchen Schwung vermasselt, Betablocker (gegen den Yips) haben die Drivel&#228;nge verk&#252;rzt und in welche Wahnvorstellungen Kokain treibt, erz&#228;hlen Ihnen Ihr ehemaliger Investment Banker, den Sie beim Enten f&#252;ttern im Park finden werden.</p>
<p>Gary Player hatte die Doping Diskussion vor ein paar Jahren anl&#228;sslich der OPEN in Carnoustie losgetreten, als er einige Tour-Spieler beschuldigte “etwas zu nehmen“. Das hatte dem Fitness- und geltungs-s&#252;chtigen kleinen Mann viel &#196;rger unter Kollegen gebracht, zumal er nicht in der Lage war, Ross und Reiter zu nennen. Einige Leute, zum Beispiel George Monbiot vom englischen „Guardian“ begannen Players Rolle w&#228;hrend der Apartheid zu hinterfragen und Nelson Mandela war ziemlich sauer, nachdem bekannt wurde, dass Player f&#252;r die international ge&#228;chtete Milit&#228;rdiktatur in Burma einen Golfplatz baute.</p>
<p>Jetzt, wo Golf eine olympische Disziplin wird, ist der Geist der Heuchelei endg&#252;ltig aus der Flasche und die uners&#228;ttliche „Antidoping-Industrie“ mit ihren Experten, Gutachtern und Laboren lechzt nach frischem Blut. Unser jungen Golfkader – gesunde Frohnaturen mit roten Backen, Talent und Trainingsflei&#223;, die auf Schulpartys selbst Alcopos meiden – m&#252;ssen sich in Anbetracht neuer Anti-Doping-Bestimmungen fragen, ob ein un&#252;berlegt ausgestelltes Hustensaftrezept das Ende ihrer Karriere bedeuten k&#246;nnte.<br />
Was wird erst &#252;ber diese jungen Talente herein brechen, wenn sich Ryder Cup -Hoffnungen und olympische Tr&#228;ume zu einem giftigen Amalgam vermischen, wenn geltungss&#252;chtige Eltern, erfolgs-hungrige Trainer, profilneurotische Funktion&#228;re und gnadenlose Sponsoren Erfolge um jeden Preis erzwingen wollen?<br />
Wird der bew&#228;hrte Cocktail von Konditionstrainern und Sport&#228;rzten aus Radsport und Leichtathletik in der Phase olympischer Vorbereitung mit Berater-vertr&#228;gen ausgestattet, um bislang unbedarften Golf-Hoffnungen die Geheimnisse olympischen Erfolgs einzufl&#246;&#223;en?<br />
Manche sagen, Golf w&#228;re gar kein „Sport“ sondern eher eine Methode der Bewusst-seinsbildung.  Das ist insofern richtig, als das Golfspiel auf einem Codex basiert, nach dem ein Spieler aus den B&#252;schen kriecht und sich einen Strafschlag notiert, weil er meint, seinen Ball im Laub bewegt zu haben. Das nannte man den Spirit of the Game. Dass dieser Golf-Geist selten geworden ist, h&#228;ngt mit der Entwicklung zusammen, die „unser&#8221; Spiel nimmt.<br />
Ich meine: Nicht der Golfsport braucht Anti-Doping Regeln, Kontrollen und Grenzwerte, sondern jene Testosteron-Bolzen, die bereit sind, den Golfsport dem gierigen Moloch ungez&#252;gelter Vermarktung zum Fra&#223; vorzuwerfen.</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
<p>Quellen:<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2007/oct/16/comment.golf"><br />
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2007/oct/16/comment.golf</a><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2007/oct/09/burma.southafrica"><br />
http://www.guardian.co.uk/world/2007/oct/09/burma.southafrica</a> <a href="http://www.cybergolf.com/golf_news/gary_player_deserves_a_mulligan">http://www.cybergolf.com/golf_news/gary_player_deserves_a_mulligan</a><a href="http://muzi-moza.blogspot.com/2007/10/black-knight-is-caught-out.html" target="_blank"><br />
http://muzi-moza.blogspot.com/2007/10/black-knight-is-caught-out.html</a></p>
<address> </address>
<address> </address>
<address><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"><a href="http://muzi-moza.blogspot.com/2007/10/black-knight-is-caught-out.html"><br />
</a></span></address>
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		<title>Das DX2&#160;Déjà-vu</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/07/04/704/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht war zu hei&#223;, um tief und lange zu schlafen. Ich qu&#228;lte mich fr&#252;h aus dem Bett und fuhr zum Club. Dort packte ich meine Golfsachen in ein kleines Reise-Bag und wartete auf Ralph, der mich zum 7. Wilson Nordhessen Pro &#38; Am 2010 im GC Wissmannshof bei Kassel begleiten wollte.
Sowie unser Men´s Captain [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht war zu hei&#223;, um tief und lange zu schlafen. Ich qu&#228;lte mich fr&#252;h aus dem Bett und fuhr zum Club. Dort packte ich meine Golfsachen in ein kleines Reise-Bag und wartete auf Ralph, der mich zum 7. Wilson Nordhessen Pro &amp; Am 2010 im <a href="http://www.golf-kassel.de/">GC Wissmannshof bei Kassel</a> begleiten wollte.<br />
Sowie unser Men´s Captain eintraf, &#252;berreicht er mir nachtr&#228;glich meinen Preis vom letzten Herrenmittwoch (2. Netto in der Klasse A): Ein Dutzend DX2 B&#228;lle von Wilson, und ein Wilson-Handtuch. Prima, kann man immer brauchen.<br />
Wir brausten los. Wenn <a href="http://www.kama-golf.de/">KAMA-Golf </a>Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Holger Gartz, ein Urgestein der fr&#252;heren EPD Tour ruft, kommen Sie, die Pros und die Ams von weither. Das hat mehrere Gr&#252;nde. Zum Beispiel, weil es nicht so viele Pro/Ams hierzulande gibt, weil Holger ein Garant f&#252;r einen gelungenen Tag ist und weil es ein Treff der Golfszene ist. Am Sch&#246;nsten aber  ist der famili&#228;re und herzliche Charakter der Veranstaltung, bei der sich auch die &#8220;Neuen&#8221; wie Ralph sofort wohl f&#252;hlen.<br />
Im Vorjahr war es sehr nass und kalt gewesen, diesmal war es extrem trocken und hei&#223;. Der Platz war nicht einfach zu spielen, die Gr&#252;ns waren extrem schnell und schwer zu lesen, was nicht nur Ralph, sondern auch unseren Pro etwas aus dem Konzept brachte. (Ich erreichte knapp meine Spielvorgabe, womit ich ganz zufrieden war.)<br />
Spieler die den GC Wissmannshof kennen, werden sich jetzt die Augen reiben, aber tats&#228;chlich ist diese Wiese ein trickreicher und interessanter Golfplatz geworden. Das zeigten auch die Scores mancher Pros, die offensichtlich einige B&#228;lle ins Jenseits gepr&#252;gelt hatten.<br />
Nach dem Turnier fuhren die G&#228;ste zu einer wahrhaft hei&#223;en Party in den Kasseler „Starclub“, wo die Abendveranstaltung mit der Preisverleihung und einer gro&#223;z&#252;gig best&#252;ckten Tombola stattfand.<br />
Bei der Preisverleihung machten Ralph und ich eine f&#252;r uns neue Erfahrung: Wir belegten den letzten Platz (in der Teamwertung)! Aber selbst dann bekommt man bei Holger noch ein sch&#246;nes Geschenk &#252;berreicht. Ich bekam ein Déjà-vu, in Form von einem Dutzend DX2 B&#228;llen von Wilson und einem Wilson-Handtuch. Prima, kann man immer brauchen.*<br />
;-)</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
<p>*Die Firma Wilson Sports unterst&#252;tzt pro Jahr ca. 800 Golfveranstaltungen  in Deutschland, was ich &#252;beraus beachtenswert finde!</p>
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		<title>GURU&#160;GURU</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 12:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer langsam steigenden Spirale eiere ich um das, was vor mir liegt. Ich versuche herauszufinden, ob und was ich anl&#228;sslich meiner geplanten &#220;berarbeitung vom „Weg der wei&#223;en Kugel“ &#228;ndern m&#252;sste/k&#246;nnte/sollte. Das ist n&#228;mlich nicht ganz so einfach. Seit einem halben Jahr denke ich dar&#252;ber nach, geschrieben habe ich noch keine Zeile. So ist das, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer langsam steigenden Spirale eiere ich um das, was vor mir liegt. Ich versuche herauszufinden, ob und was ich anl&#228;sslich meiner geplanten &#220;berarbeitung vom „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3440104397">Weg der wei&#223;en Kugel</a>“ &#228;ndern m&#252;sste/k&#246;nnte/sollte. Das ist n&#228;mlich nicht ganz so einfach. Seit einem halben Jahr denke ich dar&#252;ber nach, geschrieben habe ich noch keine Zeile.<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> So ist das, und wer sich anstatt meiner sporadischen Berichterstattung <span> </span>„wieder viele, sch&#246;ne lustige Geschichten“ w&#252;nscht, den bitte ich zu verstehen, dass sch&#246;ne lustige Geschichten nicht t&#228;glich vom Himmel fallen und wenn sie fallen, bin ich oft nicht mit dem Korb an der richtigen Stelle, um sie aufzufangen.<br />
Ich bitte auch zu verstehen, dass ich Eure Mails derzeit nicht so ausf&#252;hrlich beantworten kann, wie das fr&#252;her m&#246;glich war. Gerade deshalb schreibe ich diesen Blog.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Die Autorin und Schauspielerin <a href="http://www.maila-barthel.de/">Maila Barthel</a> hat den „Weg“ als Nichtgolferin ausf&#252;hrlich redigiert an mich zur&#252;ckgeschickt. Durch ihre Hinweise r&#252;ckt die Frage, f&#252;r wen das Buch eigentlich gedacht sein k&#246;nnte, immer mehr in den Mittelpunkt. Gleichzeitig kommen R&#252;ckmeldungen von Freunden an, die mich bitten, nichts oder nur wenig zu &#228;ndern. Ich solle h&#246;chstens ein paar Aktualisierungen vorzunehmen, der WEG w&#228;re ihr „geistiger“ Einstieg ins Spiel gewesen und es w&#228;re so gut, wie es ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">In der neuen Ausgabe, die im n&#228;chsten Fr&#252;hjahr erscheinen soll, m&#246;chte ich das, was man „Spirit of Golf“ nennt, noch deutlicher herausarbeiten. Nach meiner Kritik an der Entwicklung des modernen Golfsports m&#246;chte ich </span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Golfanf&#228;ngern </span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">ein paar Hinweise geben, was (aus meiner Sicht) die Idee dieses Spiels sein k&#246;nnte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ich denke auch &#252;ber „Die Quadratur des Kreises“ nach. Ist das Golfspiel nur ein Bewegungsablauf, <span> </span>den wir durch Golftechnik lernen? Oder ist das Spiel nicht viel mehr ein koordiniertes Zusammenwirken von vier S&#228;ulen: Schwung (Technik), Material (Fitting) und den jeweiligen k&#246;rperlichen und geistigen F&#228;higkeiten des Spielers?<br />
Ich denke auch &#252;ber das nach, was ich das „zielorientierte Spiel“ nenne. Interviews mit Spitzenspieler, die ich las, best&#228;tigten mir meine eigene Erfahrung: Vermeide auf der Runde &#252;ber Schwungtechnik nachzudenken! Ein besserer Gedanke w&#228;re: Wo ist das n&#228;chstes Ziel und mit welchem Schlag bzw. Schl&#228;ger habe ich die gr&#246;&#223;te Chance, diese Ziel zu erreichen.<br />
Ich habe in diesem Jahr noch nicht viele B&#228;lle im Rough verloren, aber eines ist gewiss: Wenn einer weg war, dann, weil ich z.B. &#252;ber meinen Griff nachgedacht habe. Also: Ich versuche (im Rahmen meiner motorischen F&#228;higkeiten) zu einem Ziel hin zu spielen und akzeptiere dann das Ergebnis. Nicht einfach, diese &#220;bung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Gestern spielte ich im <a href="http://www.golfpark-idstein.de/index1200.htm">Golfpark Idstein</a>. Zuerst ging es flott voran. Der Platz ist herrlich und trotz der Reste von Grauschimmel auf den Gr&#252;ns fielen meine Putts. Mir wurde bewusst, dass ich die vor zwei Jahren erlernte Pre-Putt-Routine mittlerweile vollkommen verinnerlicht habe (Danke an Christoph G&#252;nther). Auf den ersten 9 Loch spielte ich das beste Golf meines Lebens und lag eins &#252;ber.<br />
Dann stockte das Spiel, die Konzentration lie&#223; nach, es war sehr hei&#223;, wir liefen auf. &#220;blicherweise ist das der Moment, an dem das Spiel zusammenbricht. Was zuvor Tap-In zum Par war, verwandelt sich in einen 1,5 Meter Downhill-Putt zum Bogey. Doch w&#228;hrend ich fr&#252;her verschob und mir in meinem &#196;rger noch ein Double- oder sogar  Triple Bogey einfing, konnte ich mich auf mich selbst verlassen. Die Frisur hielt. Ich spielte meinetwegen ein paar Bogeys, aber das Spiel kippte nicht um und ich kam mit einer 79 rein .<br />
Ich &#252;berlegte, wie das passieren konnte und mir fiel ein, dass ich in der Nacht zuvor das erste Mal seit Jahren getanzt habe. Auf meinem alten Campus der Uni Gie&#223;en war ein Sommerfest und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guru_Guru">GURU GURU</a> (Wiki) spielten. Trommler-Legende <a href="http://mani-neumeier.de/guruguru/index.htm">Mani Neumeier</a> ist ein alter Freund von mir, die „Gurus“ sind ein Mythos und Meilenstein des psychedelischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krautrock" target="_blank">Krautrock</a>. Ich hatte Anfang der 70er Jahre als Sch&#252;ler bei Peter Fleischmanns Film „<a href="http://www.ofdb.de/film/21542,Das-Unheil">Das Unheil</a>“ mitgespielt und durch die Gruppe <a title="Xhol  Caravan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xhol_Caravan">Xhol Caravan</a> Kontakt zur Krautrock-Szene bekommen. Die Gurus hatte ich etliche Jahre nicht mehr gesehen. Nur einmal, vor ein paar Jahren, hatten wir Mani zu einer „Onemanshow“ nach Gie&#223;en gelockt.<br />
Besonders spannend war f&#252;r mich, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reffert" target="_blank">Hans Reffert</a> dabei war, den ich aus meiner Mannheimer Zeit als einen der besten Studio-Gitarristen Deutschlands kannte, aber noch nie „life“ geh&#246;rt hatte.<br />
Zuerst dachte ich, es w&#252;rden kaum Kids kommen, um sich diese Dinosaurier anzusehen, aber dann f&#252;llte sich die Fl&#228;che und sp&#228;testens als Gitarrist und Saxophonist Roland Schaeffer seine indische Trompete auspackte und Peter K&#252;hmstedt am Bass das Parkett legte, begann die Campus-Jugend zu verstehen, dass es noch eine andere Form von Musik gibt, die ihnen die Mainstream-Industrie bisher vorenthalten hatte.<br />
Mani hatte mir vor dem Konzert erz&#228;hlt, dass er derzeit mehr gebucht wird, als je zuvor. (Hier die <a href="http://www.mani-neumeier.de/guruguru/guru_07_tourdates.htm">Tourdaten</a>). Mehr als 60 Konzerte in diesem Jahr, &#252;ber 20 allein in Japan und Australien, und dann gibt es noch das eigene <a href="http://www.mani-neumeier.de/guruguru/guru_11_finkenbach.htm">Finkenback- Open Air Festival</a>, das die Gurus seit fast 30 Jahren zusammen mit der freiwilligen Feuerwehr Finkenbach im Odenwald veranstalten. „Finki“ ist Kult und auch f&#252;r viele</span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Musiker </span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">fast so etwas wie ein schamanistischer Initationsritus geworden.<br />
Wer sich als Vater oder Mutter Gedanken &#252;ber die Jugend macht, weil sich die Kids zu angepasst und stromlinieneif&#246;rmig entwickeln, der sollte sie nach Finkenbach schicken. Sie werden mit leuchtenden Augen nach Hause kommen, weil sie etwas <em>Lebendiges</em> erlebt haben.<br />
Leuchtende Augen hatte ich auch in dieser Nacht, in der ich wild herumhopste. Ich merkte, wie mir nach und nach manche Last von den Schultern rutschte. Nach dem Konzert half ich das Equipment von der B&#252;hne zum Auto schleppen, wobei ich mir prompt die Wade zerrte. Aber wie sagte Andy Warhol einst, oder war es Buddha?<br />
„<em>Jeder Mensch sollte einmal in seinem Leben zehn Minuten Roadie bei „Guru Guru“ sein. Dann wird er vollkommene Befreiung erfahren und auch die Putts werden fallen</em>.“</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Also befreit Euch!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Eugen Pletsch</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
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		<title>In einem Eschenrieder Teich&#160;versenkt?</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 11:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Worum es da in M&#252;nchen bei meiner Rolle als Gastredner zum 20j&#228;hrigen Jubil&#228;um der Vereinigung Golf spielender Journalisten ging, fragte mich eine Leserin, die immer neugierig nachfragt, wenn sie merkt, dass ich versuche, &#252;ber ein Thema wegzurutschen.
Nun: Der Pressegolfclub ist seit 20 Jahren eine Vereinigung f&#252;r Golf spielende f&#252;r Journalisten/innen aller Redaktionen mit dem Leitgedanken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worum es da in M&#252;nchen bei meiner Rolle als Gastredner zum 20j&#228;hrigen Jubil&#228;um der Vereinigung Golf spielender Journalisten ging, fragte mich eine Leserin, die immer neugierig nachfragt, wenn sie merkt, dass ich versuche, &#252;ber ein Thema wegzurutschen.<br />
Nun: Der <a href="http://www.infocomma.net/pressegolf/?p=119">Pressegolfclub</a> ist seit 20 Jahren eine Vereinigung f&#252;r Golf spielende f&#252;r Journalisten/innen aller Redaktionen mit dem Leitgedanken, „die Wahrnehmung und den Stellenwert des Golfsports in der &#214;ffentlichkeit und den Medien zu bef&#246;rdern“. Zum <a href="http://www.infocomma.net/pressegolf/?p=531">20j&#228;hrigen Jubil&#228;um</a> hatte jemand die Schnapsidee, mich zu einem Vortrag einzuladen. Ich dachte, die wollten vielleicht etwas seichte Satire h&#246;ren, um sich nach der Runde gepflegt besaufen zu k&#246;nnen, aber dann kam es irgendwie ganz anders. Es waren zwar auch einige Golfjournalisten vor Ort, aber die meisten anwesenden JournalisteInen sehen Golf nur als ihren Freizeitsport an. Trotzdem, oder gerade deshalb, wollte  ich es mir nicht nehmen lassen, sie zu fragen, wann und wo sie denn „die Wahrnehmung und den Stellenwert des Golfsports in der &#214;ffentlichkeit und den Medien bef&#246;rdern“ w&#252;rden und begann dann, meine unma&#223;gebliche Meinung zur allgemeinen Entwicklung des Golfsports vorzutragen, Gedanken, wie ich sie auch in meinem Text zur &#8220;Generation Platzreife&#8221; anklingen lie&#223;.<br />
Zu meiner gro&#223;en Verwunderung stie&#223; ich mit meinen kritischen Anmerkungen auf breite Zustimmung. Ich wei&#223; nicht, ob und wer sich hierzulande &#252;berhaupt Gedanken &#252;ber die Entwicklung des Golfsports macht, zumindest kenne ich kaum jemanden, f&#252;r den das Thema dann nicht mit irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen besetzt w&#228;re. Ansonsten gibt es eben nur diese allgemeine Wurschtigkeit der Leute, denen alles egal ist, solange sie ihren Ball im Rough finden. Dabei gibt es gravierende Ver&#228;nderungen, die offensichtlich wegen wirtschaftlicher Interessen in ihrer Bedeutung nicht angemessen reflektiert werden.<br />
Beispiel: Fr&#252;her lehrte der Golflehrer seinem Sch&#252;ler das Golfspiel, heute lehrt er (meist) nur noch den Golfschwung. Das sind zweierlei Dinge. Wie es auf dem Platz zugeht, hat man fr&#252;her von besseren Spielern (oder vom Pro) gelernt, als die Clubs noch eine verschworene Gemeinschaft waren und jedes neue Mitglied sorgsam in die Rituale der Etikette eingef&#252;hrt wurde. Das passiert vielleicht noch irgendwo, auf Pl&#228;tzen, wo die Welt noch heil ist, wie in Schw&#228;bisch Hall. Aber da wo der Breitsport Golf brachial dr&#228;ngelt, ist die Clubgemeinschaft meist nicht mehr existent und das Verhalten auf dem Platz wird vom Golflehrter in ein oder zwei Etikette-Abenden, sowie der besagter „Platzreifepr&#252;fung“ als neue Cashcow, abgefr&#252;hst&#252;ckt. Ergebnis ist das allgegenw&#228;rtige Chaos auf dem Platz. &#220;ber solche Themen habe ich mich ausgelassen. Meine Angst, danach geteert und gefedert in einem Eschenrieder Teich versenkt* zu werden, war jedoch unberechtigt.<br />
&#220;ber den Tag wurde <a href="http://www.infocomma.net/pressegolf/?p=529">ein Turnier</a> gespielt, angenehmerweise ein Texas Scramble mit Teamwertung, was das Spiel schnell, stressfrei und sehr angenehm machte, wobei wir sportlich immernoch zur Gen&#252;ge gefordert wurden. Ich kann von vorgabewirksamen Turnieren bei gesellschaftlichen und gesch&#228;ftlichen Anl&#228;ssen, wo sich die Leute doch kennenlernen wollen, ohnehin nur abraten. Na gut - andererseits, wenn ich es mir recht &#252;berlege, lernt man manche Leute in einem vorgabewirksamen Turnier gleich so kennen, dass sich bisweilen  jeder weitere Kontakt er&#252;brigt.<br />
Der <a href="http://www.golf-eschenried.de/">Golfplatz Eschenried</a> war ohne Frage der golferische H&#246;hepunkt meiner letzten Reise, ein richtig sch&#246;ner Platz. Besonders m&#246;chte ich dem Marshall Herr K&#252;hnel danken, der mir nicht nur die Anlage zeigte, sondern mich auch an seiner der humorvollen Weisheit und klugen Beobachtungsgabe teilhaben lie&#223;. Die anderen Pl&#228;tze, die zur Gruppe geh&#246;ren, wie Gut H&#228;usern, darf ich irgendwann auch noch mal spielen, sagte man mir. Da freue ich mich drauf, wie auf &#8220;mein&#8221; <a href="http://www.hotel-forelle-dachau.de/" target="_blank">Hotel Forelle</a>, in dem ich mich in den drei Tagen wie zu Hause f&#252;hlte.</p>
<p>So. Und jetzt &#252;be ich Wolken schieben.</p>
<p>Eugen</p>
<p>*Das Schicksal, in einem Eschenrieder Teich zu ersauften, ereilte jedoch Kurtchen, meinen langj&#228;hrigen, treuen Begleiter, einen ProV1, mit dem ich auch diese  Saison bisher so verhei&#223;ungsvoll gespielt hatte. Als irgendeine Ente in meinem R&#252;ckschwung mit den Fl&#252;geln klapperte &#8230; warf sich Kurtchen verzweifelt in den Teich, da, wo das Wasser am Tiefsten ist. Ich werde immer an Dich denken, Kurt!</p>
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