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	<description>The Art of Golfgagaism - Notizen von Eugen Pletsch</description>
	<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:03:43 +0000</pubDate>
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		<title>Die Aufzucht und Pflege von Club –&#160;Prominenten</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Obwohl angeblich d i e Boom-Sportart, verabschieden sich immer mehr Mitglieder vom exklusiven Ambiente ihrer Golfclubs, um f&#252;rderhin das Vagabundenleben eines vogelfreien Graugolfers zu f&#252;hren. Diese Entwicklung l&#228;sst sich nicht nur mit den Entlassungswellen bei den deutschen Gro&#223;banken und Automobilkonzernen erkl&#228;ren, auch die Harz IV-Liga des Golfsports meldet r&#252;ckl&#228;ufige Zahlen. Hektische Versuche, den Luxusartikel Golfplatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl angeblich d i e Boom-Sportart, verabschieden sich immer mehr Mitglieder vom exklusiven Ambiente ihrer Golfclubs, um f&#252;rderhin das Vagabundenleben eines vogelfreien Graugolfers zu f&#252;hren. Diese Entwicklung l&#228;sst sich nicht nur mit den Entlassungswellen bei den deutschen Gro&#223;banken und Automobilkonzernen erkl&#228;ren, auch die Harz IV-Liga des Golfsports meldet r&#252;ckl&#228;ufige Zahlen. Hektische Versuche, den Luxusartikel Golfplatz in einer Allianz mit Massenartiklern zu verramschen, scheiterten im Ansatz. Langfristiges, strategisches Marketing ist gefragt, weshalb sich mancher Stratege aus dem Clubvorstand auf das stets bew&#228;hrte Hausmittel besinnt: den Clubprominenten!<br />
Problem dabei: Prominente wachsen nicht auf B&#228;umen und sind nicht in beliebiger Menge verf&#252;gbar. „Echte Prominente“ sind rar, weshalb Aufzucht und Pflege eines oder einer „Promi“, wie sie liebevoll genannt werden, nicht dem Zufall und schon gar nicht dem Greenkeeper &#252;berlassen werden sollte. Welcher Junggolfer es mit einer bissigen Mischung von Alpha-Genen und schlechter Erziehung zu einer extrovertierten Karriere bringen wird, erkennt zuerst der Jugendwart, der sich sein Schienbein reibt. Bisher galt aggressives und hypermotorisches Verhalten in der Jugendgruppe noch als ADS-Syndrom. Jetzt l&#228;sst es den Promi-Scout im Club aufhorchen. Jugendliche, die bisher als wohlstandsverwahrlost oder Lehrerkind abgehakt wurden, erhalten ein spezielles Coaching (eigener PR-Berater, Stylist, Analytiker), denn kleine Ekel k&#246;nnen schnell gro&#223;e Ekel werden, womit eine internationale Karriere als K&#252;nstler, Sportler oder Banker sehr wahrscheinlich wird. Die Jugendarbeit ist also der Grundstein der Prominentengewinnung, denn solche Leute braucht ein Golfclub, wenn er sich den Nimbus von Grandezza schaffen m&#246;chte, der die sogenannte „Promi-Corona“ anzieht: Winkeladvokaten, kreative Steuerberater, Zahn&#228;rzte und Finanzdienstleister, die daf&#252;r sorgen, dass der Club nicht auf jene Erdn&#252;sse angewiesen ist, die sich prominentenarme Vereine m&#252;hselig via Greenfee zusammenkratzen m&#252;ssen. Zweiter Effekt: Promis und ihre Corona ziehen wiederum jede Menge h&#252;bsches Weibsvolk an, das sich alle M&#252;he gibt, langfristige Absicherungsstrategien umzusetzen, bevor die Sommerfarben des Lebens zu bl&#228;ttern beginnen.<br />
Es kann aber auch bisweilen vorkommen, dass sich ein alternder Prominenter, sozusagen ein kapitaler Keiler, in den Club verl&#228;uft und darauf muss man vorbereitet sein. Golfnarrische Megastars wie Michael Douglas, Michael Jordan oder Kevin Costner werden eher weniger als Mitglieder f&#252;r unsere gerade auf 18 Loch ausgebaute Weide mit Biotop in Frage kommen. Deutsche „Stars“, die wir laut SPIEGEL gar nicht haben, sind meist im Raum Kitzb&#252;hl versorgt oder golfen in Bad Griesbach zu Konditionen, von denen ein Graugolfer nur tr&#228;umen kann. Aber ein Zweitligist auf der Prominentenskala, so ber&#252;hmt er mal war, d&#252;rfte froh sein, wenn er die Trunksucht wieder in den Griff bekommt, indem er sich die Zeit bis zum n&#228;chsten Engagement mit sinnlosem Tun in Ihrem Club vertreibt. Diese Leute kann man buchen!<br />
Was braucht so ein „Prominenter“, wenn man ihn denn angelockt hat? Die F&#252;tterung geschieht durch einen Mehrstufenplan, den seine Agentur ausgearbeitet hat. Ihr K&#252;chenchef sollte sich M&#252;he geben, denn ein Promi wird bei falscher F&#252;tterung schnell bissig. Soviel zur K&#252;che. Sonst braucht der Promi nicht viel. Die Suite haben Sie mit dem Clubkameraden geregelt, der das einzige bewohnbare Hotel vor Ort besitzt. Golfausr&#252;stung bringen die Prominenten mit. Das ist ihr t&#228;gliches Arbeitsbesteck und Prominente spielen oft gutes Golf, Golfartikel-Hersteller berichten fasziniert, mit welcher Chuzpe da bisweilen angerufen wird. Ob der Herr Ex-Weltmeister n&#228;chste Woche in Berlin abschl&#228;gt oder ein Tingel-Tangel-Kasper aus dem bunten Bl&#228;tterwald ein Turnier-Bag mit goldenen Beschl&#228;gen sucht – da wird angerufen, eher gefordert denn bestellt und nur zu selten bezahlt. Denn das ist ja Werbung f&#252;r den Hersteller, wenn sich ein Prominenter mit blondiertem Frischefaktor im Arm vor die Fotolinse unserer Hei&#223;luftgazetten schiebt, um l&#228;chelnd f&#252;r den guten Zweck zu werben.<br />
Eine Ehrenmitgliedschaft im Club w&#228;re dann das Mindeste, was der Lebensk&#252;nstler nach einem erfolgreichen Gastspiel in der Provinz erwartet. Erweiterte PR-tr&#228;chtige Bindungsstrategien erzielt man, wenn die ledige Clubsch&#246;nheit, sofern unter 60 und Industriellen-Erbin, die Flexibilit&#228;t besitzt, einem „Promi“ das dauerhafte Gef&#252;hl von Geborgenheit und unersch&#246;pflichem Reichtum zu vermitteln. Daf&#252;r gibt er dann auch gerne den „Pr&#228;sidenten“ und der Club w&#228;re gerettet.</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Erfolg!</p>
<p>Ihr / Euer<br />
Eugen Pletsch</p>
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		<title>Endlich&#160;Kurzplatz!</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>OK – es kam mir auch etwas luftig vor, als ich vors Haus trat, aber wie windig es tats&#228;chlich war, wurde mir erst bewusst, als ich auf der 7. Bahn unseres Kurzplatzes, auf der ich sonst ein Wedge schlage, um das Gr&#252;n zu erreichen, eine 8 spielte und der Ball in der Luft anhielt und zur&#252;ck kam. Mit einem gepunchten Eisen 5! erreichte ich schlie&#223;lich beim 2. Versuch das Gr&#252;n. Das war heute Golf vom Feinsten. Dornoch / Schottland stieg in meiner Erinnerung auf, wo ich vor Jahren in &#228;hnlichem Wind ein Turnier spielte. Erst danach h&#246;rte ich von den Unwetterwarnungen. Das kommt davon, wenn man keinen Fernsehanschluss hat und die Nachrichten im Radio verpasst.</p>
<p>Ja – der Kurzplatz ist auf!  Und die Driving Range. Seit gestern. Den ganzen Samstagvormittag hatte ich Regalbretter aus meiner Wohnung geschleppt, denn ich bin dabei, meinen K&#228;fig auszumisten. Einerseits, um ein neues Leben zu beginnen, aber auch, um m&#246;glichst viel freie Fl&#228;che zu gewinnen. Demn&#228;chst wird ein Bodenbelagsexperte kommen, um meinen Tretford-&#214;ko-Ziegenhaar-Teppichboden <a href="http://pro-aqua-abc.de">mit einem Spezialger&#228;t, dem Pro-Aqua, </a>abgrundtief zu reinigen. Meine Atembeschwerden werden angeblich nicht von meinen Kontostand ausgel&#246;st, sondern von Hausstaub, Milben und altem Dreck. Man riet mir, diesen alten Ziegenfilz vom Boden zu kratzen oder gr&#252;ndlich zu reinigen. „Vorsicht“, dachte ich: Als mein Freund J&#246;rg Bergstedt den <a href="http://www.projektwerkstatt.de/gen/filz_brosch.htm">Filz in der deutschen Gentechnik-Mafia aufzukratzen versuchte</a>, hat ihm das ein halbes Jahr Gef&#228;ngnis ohne Bew&#228;hrung eingebracht. Wohlgemerkt wg. Feldbefreiung zur Rettung der Menschheit (Hausfriedensbruch!), w&#228;hrend dieser Tage ein schwerstgewaltt&#228;tiger Kleinkrimineller, der alles verm&#246;belt, was ihm im Suff vor die F&#228;uste ger&#228;t, (darunter auch Polizisten), vom gleichen Richter auf Bew&#228;hrung freigesprochen wurde.<br />
Nach eingehender Pr&#252;fung aller Parkett-Optionen, auf denen sich aber nicht gescheit putten l&#228;sst, habe ich mich schlie&#223;lich doch f&#252;r die Intensivreinigung meines Tretford-&#214;ko-Ziegenhaar-Teppichbodens entschieden. Dieses Spezialger&#228;t saugt angeblich tiefer, als die Instinkte liegen, an die Westerwelle appelliert. Speziell bei klebrigem Dreck, Milben und Parasiten soll es helfen, weshalb ich mich frage, warum das Ger&#228;t nicht l&#228;ngst im Bundestag eingesetzt wurde.<br />
Mit emsigen H&#228;nden entsorgte ich Waschk&#246;rbe mit leeren Whiskyflaschen, M&#252;llt&#252;ten, Ordnern und anderem Zeugs, das ich in den letzten 30 Jahren zu einem Berg von Plunder aufgeschichtet hatte und als „Archiv“ bezeichnete. Ratten, Schaben, Spinnen, sogar Mor&#228;nen und Giftschlangen, die in den sumpfigen T&#246;pfen meiner Bananenb&#228;ume und Aktenregalen hausten, huschten geblendet vom grellen Licht der Fr&#252;hlingssonne die Treppe herab, um sich andere Gr&#252;fte und H&#246;hlen zu suchen.<br />
Nach getaner Arbeit zuckelte ich im sch&#246;nsten Sonnenschein zum Golfpark Winnerod, um meinen Clubausweis entgegenzunehmen, versehen mit dem vermutlich erst- und letztmaligen Eintrag eines Handicaps 9,9. Sodann schulterte ich meine Wintertasche und hechelte kurzatmig den Berg zum Kurzplatz hoch, um die erste Trainingsrunde seit Monaten zu spielen. In dieser Saison werde ich versuchen, wieder auf Handicap 12 hochzukommen. Da spielt es sich leichter.</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
<p>PS: Anzumerken w&#228;re noch, dass ich die Kommentarfunktion rausgenommen habe. Fast alle, die mir schreiben, kennen meine Mailadresse, ansonsten bin ich &#252;ber „<em>Kontakt</em>“ in der Men&#252;leiste oben auf Cybergolf.de erreichbar. </p>
<p>PPS: Zweitens g&#228;be es zu vermelden, dass mich der <a href="http://www.green-news.eu/component/content/article/1-latest/2928-news-eugen-pletsch-endlich-einstellig">Golfclub St. Leon-Rot freundlicherweise zu einer Lesung</a> eingeladen hat. Die Veranstaltung wird auch f&#252;r externe G&#228;ste offen (und kostenlos) sein, sofern man sich bis zum 8.3.10 anmeldet. Ich w&#252;rde mich sehr freuen, meine Leser aus dieser Gegend begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen. Wir wollen an dem Abend einige Aufnahmen f&#252;r mein H&#246;rbuch machen, weshalb ich Texte aus allen B&#252;chern lesen werde. </p>
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		<title>Wahnsinn, Woods und&#160;Westerwelle</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Neuausgabe vom „Weg der wei&#223;en Kugel“ steht an. Das Buch ist f&#252;r mich ein Bild, an dem ich immer weiter male. Man sagt zwar, dass Bilder nicht unbedingt besser werden, wenn immer neue Schichten dr&#252;ber gemalt werden, aber ich gestatte mir das. Irgendwann wird das Buch in Vergessenheit geraten, wie ein Werk mittelalterlicher Lasurenmalerei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Neuausgabe vom „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3440104397">Weg der wei&#223;en Kugel</a>“ steht an. Das Buch ist f&#252;r mich ein Bild, an dem ich immer weiter male. Man sagt zwar, dass Bilder nicht unbedingt besser werden, wenn immer neue Schichten dr&#252;ber gemalt werden, aber ich gestatte mir das. Irgendwann wird das Buch in Vergessenheit geraten, wie ein Werk mittelalterlicher Lasurenmalerei hinter einer Tapete verschwinden, um vielleicht eines Tages neu entdeckt zu werden.<br />
Trotz der &#220;berarbeitung anl&#228;sslich der neuen Auflage im KOSMOS-Verlag vor zwei Jahren enth&#228;lt der „WEG“ einige Passagen, zum Beispiel &#252;ber innovative Experimente unserer Freunde vom DGV, die mittlerweile Schnee von Gestern sind; und manche Figuren m&#246;chte ich gerne deutlicher zeichnen, zum Beispiel den Dr. Bercelmeyer oder den alten Fahrenbach, die bisher im „WEG“ nur in zaghaften Fu&#223;noten auftauchen.<br />
Oder sollte ich den „WEG“ g&#228;nzlich dem „Spirit of Golf“ weihen, jenem fl&#252;chtigen Golfgeist, der heutzutage meist nur noch in Erinnerungen spukt?<br />
Frischlinge und Rabbits, die meinen Blog lesen wundern sich bisweilen, warum ich &#252;ber die „moderne Entwicklung des Golfsports“ zetere. Woher sollten sie auch wissen, dass die alleinige Ausrichtung auf Technik, Tand und Torheiten dazu gef&#252;hrt hat, dass das heutige Golfspiel mit urspr&#252;nglicher Golferfahrung so viel zu tun hat, wie Pornografie mit einem romantischen Kuss.<br />
In den meist technisch orientierten Golfb&#252;chern erf&#228;hrt ein Adept des Golfweges wenig &#252;ber den tieferen Sinn jener Rituale, Bewegungsabl&#228;ufe und Handlungen, die er lernt. Nur selten wird erw&#228;hnt, dass er nun einem launischen, wankelm&#252;tigen und ungerechten Gott dienen wird, der durch  Opfergaben gn&#228;dig zu stimmen ist, weil sonst biblischer Plagen kommen werden, schlimmer als Westerwelle.<br />
Oh nein. Jetzt ist er mir rausgerutscht. Den ganzen Tag wollte ich das W-Wort vermeiden. Jetzt werde ich <a href="http://www.acomplaintfreeworld.org/">mein lila B&#228;ndchen</a> wieder &#252;ber die andere Hand st&#252;lpen m&#252;ssen. Tja, das W-Wort.<br />
Wer Westerwelle verstehen will, sollte Charles Bukowski´s Biographie „Das Schlimmste kommt noch“ lesen, in der Bukowski beschreibt, wie er durch seine Akne als Jugendlicher traumatisiert wurde. Doch Leute mit Hackfresse, wie sie gemeiner Weise genannt werden, k&#228;mpfen sich hoch. Bukowski wurde ein gro&#223;er Schriftsteller und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498838.html">Panamas pockennarbiger Diktator Noriega</a> war immerhin der Dope-Lieferant des Bush-Kartells, bis Vater Bush die „Ananas“, wie er genannt wurde, fallen und in einem Gulag verfaulen lie&#223;.<br />
Mal sehen, mit welchem Wahnsinn Westerwelle seine Jugendtraumata austoben wird. K&#252;rzlich hat der Gro&#223;kotz <em>den Iran verwarnt</em>, aber Heteros mobbt er bisher nur in Form von Hartz IV Empf&#228;ngern. Vielleicht kommt er doch noch zur Vernunft. Gerade wurde in den USA <a href="http://www.gaywien.at/gay-news-worldwide/1167-scheidung-unter-schwulen-pinguinen.html">ein anderer schwuler Pinguin</a> von einem Weibchen bekehrt, weshalb Fundi-Christen jubeln.<br />
Die „gesellschaftliche Diskussion“, die Westerwelle im Namen der Leistungstr&#228;ger mit Nummernkonto losgetreten hat, bekommt nach Thomas Wieczoreks „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3426780984">Die verbl&#246;dete Republik</a>“ ihren besonderen Geschmack. <a href="http://womblog.de/2010/02/21/was-will-guido-westerwelle-und-welchen-herren-dient-er-wirklich/">Auch der Womblog </a>seziert diese perfiden Rhetorik. Was mag als N&#228;chstes kommen? Trainiert Westerwelle f&#252;r den Staatsstreich? Ich &#252;bertreibe? <a href="http://guardianoftheblind.wordpress.com/2010/02/19/dirk-niebel-der-schlechteste-bundesminister-aller-zeiten/">Da guggst Du!</a><br />
Nachdem der altersparanoide <a href="http://www.netzwelt.de/news/70901-privacy-watch-schily-kaese-grossen-bruder.html">Otto Schily</a> die totale &#220;berwachung implementiert hat, haben jetzt dominant gepr&#228;gte Psychopathen alle Instrumente zur Hand, entweder, um den amerikanischen Polizeistaat auch bei uns zu realisieren oder um <a href="http://womblog.de/2010/01/27/eskalation-in-afghanistan-jetzt-saust-das-fallbeil-ber-cdu-fdp-und-csu/">die Jugend in den Krieg zu schicken</a>. Wer als Gentechnik-Gegner, Asylant oder Bed&#252;rftiger bereits mit den M&#252;hlen und Machenschaften unserer Justiz in Kontakt kam, wei&#223;, dass l&#228;ngst ein spinnenklebriges, graues Netz &#252;ber allem liegt und den Hals der Freiheit immer mehr stranguliert. Mein Freiheitsbegriff ist nat&#252;rlich nicht deckungsgleich mit der Version der FDP und neoliberaler Globalisierungsjongleure: Gewinne einstecken und Verluste der Gesellschaft aufb&#252;rden. </p>
<p>Ich f&#252;rchte, die heilige Wut kriecht gerade wieder in mir hoch, aber ich kann nichts daf&#252;r, es kommt einfach zu hart. Dauerschnee, Kotzbrocken Westerwelle und schlie&#223;lich der Kotau von WOODS vor Gott, Vaterland, Mutter und Medien. Oh ja, liebe US-Medien: Gratulation! Jetzt habt Ihr den Nigger in die Knie gezwungen!<br />
K&#246;nnte es sein, dass Woods den Schei&#223; selbst glaubt, den er von sich gegeben hat? Weil er nicht jeden Schreiberling eingeladen hat und keine Fragen zulie&#223;, haben die Golfsport-Journalisten sein „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=uc02ZEPJuF8">I am deeply sorry!</a>&#8220;- Event boykottiert. Beruhigt Euch, Freunde. Mich hat er auch nicht eingeladen, obwohl ich hierzulande einer seiner wenigen F&#252;rsprecher war. Ihr meint, Ihr h&#228;ttet „ein Recht auf die Wahrheit“? Geht es Euch nicht eher um ein paar leckere, obsz&#246;ne Details aus Woods Schwanzleben? Wenn Ihr auf Perversion steht: Warum besucht Ihr nicht Guantanamo Bay oder fragt einen gottesf&#252;rchtigen US-Senator aus dem Bibel-G&#252;rtel, wie er seinen Golfschwung mit einem Lederg&#252;rtel in den Bordellen von Savannah und Charleston trainiert?<br />
Wer ist moralisch fragw&#252;rdiger? Woods Testosteronspiegel oder ein Golfstar, der sich &#246;ffentlich mit Massenm&#246;rdern und Folterern wie Vater und Sohn Bush zeigt? Sind Details aus Woods Privatleben wirklich wichtiger als die Frage, warum die neuen Sicherheitsschleusen Reisende weltweit aus Gr&#252;nden der „<a href="http://de.videogames.games.yahoo.com/blog/article/609/">Terrorabwehr</a>“ verstrahlen sollen? Ihr wisst nicht, was ich meine, Kollegen? Na, dann verweise ich auf  Jean Ziegler „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3570011321">Der Hass auf den Westen</a>“, vierter Teil, “Nigeria, die Fabrik des Hasses“. Da wird ziemlich deutlich erkl&#228;rt, warum die USA gute Gr&#252;nde hat, Bedrohungen zu f&#252;rchten. Meine G&#252;te, wie ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunter_S._Thompson">Hunter S.Thompson</a> vermisse. Der h&#228;tte euch Pfeffer unter die M&#252;tze geblasen!<br />
Was das alles mit dem „Weg der wei&#223;en Kugel“ zu tun hat? Auf Seite 234 steht: „<em>Der Weg der wei&#223;en Kugel ist ein Pfad der inneren Aufrichtigkeit!</em>“ Woods Kotau war keine Geste der Aufrichtigkeit. Er hat der Meute ein St&#252;ck seiner Seele hingeworfen, damit die Show weiter gehen kann.<br />
Ich glaube nicht, dass es ihm um Kohle ging, eher darum, dass er einfach wieder <em>mitspielen</em> will und daf&#252;r bereit ist, alles zu tun. Woods ist nicht krank, weil er rumv&#246;gelt. Er war vielleicht krank, weil er unter der Knute seiner Eltern erst viel zu sp&#228;t v&#246;geln konnte. Seine „Exzesse“ waren Schritte auf dem Weg der Heilung eines Mannes, der sein Leben lang reglementiert wurde. Remember Michael Jackson. Woods hat es nie geschafft, sich von seinem Vater zu l&#246;sen. Jetzt hat er sich in einem &#246;ffentlichen Ritual erneut seiner Mutter unterworfen. Welche Rolle diese Frau tats&#228;chlich spielt, werden Psychologen sp&#228;testens dann diskutieren, wenn Woods, was wir alle nicht hoffen wollen, den ganzen verlogenen Irrsinn nicht mehr ertragen kann und g&#228;nzlich aussteigt. Dass er nur der gr&#246;&#223;te Golfer unserer Zeit sein kann, weil er auch ein gro&#223;er K&#252;nstler ist, wird in der ganzen Diskussion vergessen. Und wie man allgemein wei&#223;, neigen K&#252;nstler nun mal zu Lastern und Zusammenbr&#252;chen. Oder Ausbr&#252;chen, weshalb ich diesen Blog schreibe.</p>
<p><img src="http://golfgaga.de/wp-content/uploads/2010/02/gonzo.png" alt="gonzo" title="gonzo" width="200" height="295" class="aligncenter size-full wp-image-580" /></p>
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		<title>Der Indoor&#160;Golf-Stimulator</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/02/14/indoor-golf-die-virtuelle-laengenmessung/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 18:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich werde nicht in das allgemeine Lamento &#252;ber den endlosen Winter einstimmen. Ich habe ganz andere Sorgen: Wo sind die Kinder? Zu meiner Zeit sind wir alle drau&#223;en rumgerannt und jeden H&#252;gel mit unseren Schlitten runter ged&#252;st.
Heute, auf einem l&#228;ngeren Spaziergang durch die wei&#223;e Pracht unserer l&#228;ndlichen Gemeinde, sah ich kein einziges Kind. Keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich werde nicht in das allgemeine Lamento &#252;ber den endlosen Winter einstimmen. Ich habe ganz andere Sorgen: Wo sind die Kinder? Zu meiner Zeit sind wir alle drau&#223;en rumgerannt und jeden H&#252;gel mit unseren Schlitten runter ged&#252;st.<br />
Heute, auf einem l&#228;ngeren Spaziergang durch die wei&#223;e Pracht unserer l&#228;ndlichen Gemeinde, sah ich kein einziges Kind. Keinen Schneemann, keine Schneeballschlacht - nichts. Hocken alle Kids vorm Computer oder sind sie noch auf der R&#252;ckreise <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-rechte-kapitulation/">von der Anti-Nazi-Demo in Dresden</a>?<br />
Heute schien die Sonne und ich war aush&#228;usig. Ich habe sogar etwas Schnee zu einem Ball geformt und den Ball in einem Moment, in dem ich mich unbeobachtet glaubte, geworfen. Die Therapeuten unter Euch werden jetzt fragen, ob ich mich h&#228;ufig, vielleicht st&#228;ndig, beobachtet f&#252;hle und ob ich dar&#252;ber reden m&#246;chte. Nein, dar&#252;ber m&#246;chte ich nicht reden. Aber mir ist vor wenigen Tagen, anl&#228;sslich der langersehnten Einladung zum Geburtstag meines Freundes Peter (und dem damit verbundenen guten Essen in einem feinen Restaurant, dem ich j&#228;hrlich entgegenfiebere) bewusst geworden, dass sein 59. Geburtstag meinen 58ten ank&#252;ndigt. Im Mittelalter waren 20 Jahre das Ma&#223; f&#252;r ein halbes Leben, mit 40 galt ein Mann als alt. Bald habe ich anderthalb Leben gehabt. Da &#252;berlegt man sich schon, ob man mit Schneeb&#228;llen um sich wirft. (Ich rede jetzt wohlgemerkt nicht von der Driving Range in Winnerod)&#8230; &#228;h &#8230;stop - ich f&#252;rchte, ich bin mal wieder etwas aus der Spur geraten. Eigentlich wollte ich erz&#228;hlen, dass ich mir f&#252;r eine geschickte PR am passenden Ort nicht zu schade bin, weshalb wir jetzt von nichts Geringerem als dem <a href="http://cybergolfnews.de/2010/01/16/theputtinggame-golf-putting-trainer/"><strong>PuttingGame®</strong> sprechen werden - einer innovativen Neuheit f&#252;r Golfer</a>, die mir Herr Paust von  <a href="http://www.dublisGolf.de">www.dublisGolf.de</a> freundlicherweise zur Verf&#252;gung gestellt hat, bis unser Platz abgetaut ist. Als das System gleich nach dem Start mit einem amerikanischen Slang losquakte, war ich zuerst erschrocken. Dann aber merkte ich schnell, dass man mit dem PuttingGame® sehr exakt putten lernt – und dabei auch noch Spa&#223; hat.<br />
Wo wir gerade beim Indoor Training sind: Ich war noch mal im <a href="http://golfgaga.de/2010/02/07/ferien-im-karstadt/">Karstadt (siehe letzter Blog)</a>, weil ich meine eigenen Schl&#228;ger testen wollte. Ich hatte berichtet, dass mir die L&#228;ngenmessung in der virtuellen Drving Range viel zu lang vorkam. Diesmal war es insofern anders, als die B&#228;lle viel zu kurz flogen. Zuerst dachte ich, die Videowand w&#228;re zu kalt, bis mir einfiel, dass Herr Alt, der Filialleiter, gerade Mittag machte. Mein Verdacht erh&#228;rtete sich, dass er die Messungen meiner Abschl&#228;ge bei meinem letzten Besuch sehr wohlwollend mit dem Computer stimuliert haben k&#246;nnte. Aha! Deshalb wird so eine Anlage auch Golf-Stimulator genannt.<br />
Diesmal flogen meine B&#228;lle so kurz, dass ich mich fragte, ob jemand die Entfernungsschilder auf der Video-Leinwand verstellt haben k&#246;nnte. Gottlob hatte ich <a href="http://cybergolfnews.de/2010/01/16/praxistest-mit-dem-leupold-gx-ii-golf-laser/">meinen Dublis-Laser dabei </a>(Herr Paust: Heute k&#246;nnen Sie sich die H&#228;nde reiben…). Den holte ich raus und verma&#223; die Driving Range. Ich sage Euch, Leute: Mit den Entfernungen hat nichts gestimmt. Rein gar nichts. Also habe ich meine L&#228;ngen bei den n&#228;chsten Schl&#228;gen einfach wieder gesch&#228;tzt, wie ich das immer mache. Da f&#252;hle ich mich wohler. Mit dem gesammelten Knowhow einer Zivilisation, die beim Weltraumflug neue Bratpfannen entwickelt, peitschte ich meinen Driver mit einem Amalgam aus vollendetem Schwung und doppelt geh&#228;rteter Titanlegierung carry auf fast 180 Meter gef&#252;hlte L&#228;nge. Das kann sich doch sehen lassen, oder?</p>
<p>Es schneit*</p>
<p>Eugen</p>
<p>*Zitat: r.</p>
<p><img src="http://golfgaga.de/wp-content/uploads/2010/02/schneegesicht-sucht-farbe1.jpg" alt="schneegesicht-sucht-farbe1" title="schneegesicht-sucht-farbe1" width="350" height="476" class="aligncenter size-full wp-image-563" /></p>
<p>Bild: Ina Rosenstock</p>
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		<title>Ferien im&#160;Karstadt</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/02/07/ferien-im-karstadt/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 10:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte am Samstag mal gar nichts machen, sozusagen Ferien von mir selbst. Also fuhr ich in unsere kleine Weltstadt Gie&#223;en und der Gesetzm&#228;&#223;igkeit folgend, nach der es jeden Unhold an die St&#228;tte seiner Tat zur&#252;ck zieht, zog es mich in den Golf-Shop vom KARSTADT, der k&#252;rzlich eine Lesung mit mir veranstaltet hatte.
Herr Alt, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte am Samstag mal gar nichts machen, sozusagen Ferien von mir selbst. Also fuhr ich in unsere kleine Weltstadt Gie&#223;en und der Gesetzm&#228;&#223;igkeit folgend, nach der es jeden Unhold an die St&#228;tte seiner Tat zur&#252;ck zieht, zog es mich in den Golf-Shop vom KARSTADT, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xDWvvvVJBR4">k&#252;rzlich eine Lesung</a> mit mir veranstaltet hatte.<br />
Herr Alt, ein Clubkamerad, der den Golfshop leitet, hat einen Tisch nur mit meinen B&#252;chern gestaltet. Deshalb schaue ich gerne vorbei um zu beobachten, wie die B&#252;cherberge langsam schrumpfen und meine beim Universum bestellten Sommerreifen dadurch Gestalt annehmen.<br />
Um Schl&#228;ger zu testen, gibt es eine kleine Video-Golfanlage in einem separaten Raum.<br />
Darin stand ein H&#252;ne und donnerte B&#228;lle in die Videowand, so hart, dass das Wild aus dem W&#228;ldchen hinter der Driving Range aufschreckte und in die Berge rannte.<br />
Ich habe mich in einer solchen virtuellen Golf-Welt seit etlichen Jahren nicht mehr versucht, aber nachdem der Kollege fertig war, reizte mich pl&#246;tzlich die Idee, selbst ein paar Eisen und H&#246;lzer zu schlagen. Herr Alt erkl&#228;rte mir das System und ich legte los. Seit fast drei Monaten hatte ich nur mit meinem extraschweren Heim-Schl&#228;ger Trocken&#252;bungen ohne Ball gemacht. Mir wurde schnell warm, dann begann ich zu schwitzen und nach knapp einer halben Stunde war ich von einem Gl&#252;cksgef&#252;hl erf&#252;llt, das nur der kennt, der nach wochenlanger Verstopfung endlich Erl&#246;sung findet.<br />
Zugegeben: B&#228;lle an eine Videowand knallen ist nicht das Gleiche, wie eine flotte Runde &#252;ber den Platz; aber mein energetischer Stau kam in Fluss und das ist der halbe Jakob.<br />
N&#228;chste Woche werde ich mit einer Auswahl meiner Schl&#228;ger hingehen, da mir einige Ergebnisse, besonders Carry-L&#228;ngen von 220 Metern, nach dieser langen Pause nicht besonders glaubhaft vorkommen. Aber vielleicht hat Herr Alt auch etwas an der Computereinstellung gedreht, um mir eine Freude zu machen. Ein guter Service ist nur mal so ziemlich das Wichtigste, was man sich an einem Ferientag w&#252;nschen kann, oder? </p>
<p>Danach &#252;berfra&#223; ich mich in einer Sushi-Bar. </p>
<p>Eugen Pletsch</p>
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		<title>Vorsicht&#160;Glatteis!</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Meist ist es schon duster, wenn ich ins Dorf tappse. Durch den vielen Schnee ist es nicht einfach, die zum Teil recht steilen Wege zu gehen. Besonders rutschig ist es sich da, wo die Leute Schnee geschippt haben. Es bleiben immer Placken, die sie nicht wegbekommen. Darauf gefriert das Wasser, das tags&#252;ber auftaut und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meist ist es schon duster, wenn ich ins Dorf tappse. Durch den vielen Schnee ist es nicht einfach, die zum Teil recht steilen Wege zu gehen. Besonders rutschig ist es sich da, wo die Leute Schnee geschippt haben. Es bleiben immer Placken, die sie nicht wegbekommen. Darauf gefriert das Wasser, das tags&#252;ber auftaut und dann wird es richtig glatt.<br />
Mit dem Schnee schippen ist es wie mit vielen anderen Vorschriften, die urspr&#252;nglich mal Sinn machten. Sch&#246;n, wenn der Schnee ger&#228;umt ist, aber wenn der Weg dann umso glatter wird, dann ist Schnee schippen Quatsch.<br />
Ich komme langsam in ein Alter, in dem es gef&#228;hrlich wird, wenn man hinf&#228;llt. Dann bricht man sich sofort den Oberschenkelknochenhals und 24 Stunden in einer Uni-Klinik reichen heutzutage aus, um eine Lungenentz&#252;ndung zu bekommen, die dann falsch behandelt wird. Schnell ist man mit irgendwas infiziert oder bekommt anstatt einer Infusion das Bein abgenommen und ZACK sind wir ein St&#252;ck Sonderm&#252;ll im Pflegeheim. Was uns dann erwartet, hat Markus Breitscheidel in unangenehmer Ausf&#252;hrlichkeit in seinem Buch &#8220;<em>Abgezockt und totgepflegt</em>&#8221; beschrieben. Keine leichtg&#228;ngige Lekt&#252;re &#8230;<br />
Zur&#252;ck zu den glatten Wegen, auf denen ich versuche, aufmerksam zu gehen und dabei die Stellen meide, an denen der Schnee ger&#228;umt ist. Zumindest abends. Tags&#252;ber, wenn ein Gehweg ger&#228;umt und trocken ist und vereiste Stellen sichtbar sind, laufe ich nat&#252;rlich da entlang.<br />
Beim Gehen praktiziere ich eine Methode, die ich vor vielen Jahren von Meister Gia Fu Feng lernte, als er keine Lust mehr hatte, uns Tai Chi beizubringen.<br />
„Ten miles walk“ war unsere t&#228;gliche &#220;bung. Dabei geht man mit leicht eingeknickten O-Beinen gehen, etwas breitspurig sozusagen. Der R&#252;cken ist gerade, der K&#246;rper <em>gecentert</em> in Balance. Ich atme in mein HARA, das Energie-Zentrum, unterhalb des Bauchnabels, sozusagen unsere Mitte. (Ja, der Hoden schwingt dabei frei, um den Nachfragen gewisser Jungsenioren zuvorzukommen, die an meinem Workshop auf dem 11. Abschlag in Winnerod teilgenommen hatten.)<br />
Auf diese watschelige Weise sind wir, eine Horde Hippies, damals stundenlang durch Regen und Matsch hinter dem Meister hergelaufen. Von hinten betrachtet, sahen wir aus, als h&#228;tten wir uns eingeschissen.<br />
Diesen ZEN-Gang praktiziere ich auf vereisten Wegen und konzentriere mich dabei, wie im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinhin">dem Kinhin</a> auf einen Punkt kurz vor mir am Boden. Ich gehe langsam, versuche meine Atmung zu beachten und jeden Schritt bewusst zu machen.<br />
Das klappt nat&#252;rlich nicht immer. H&#228;ufig tr&#228;ume ich, dass der Platz schneefrei w&#228;re und ich ein sch&#246;nes Wedge durchziehe, um den Ball an die Fahne zu legen. Oder ich stopfe einen Putt &#252;ber zwei Breaks! Solche Gedanken habe ich noch h&#228;ufiger, als ich fr&#252;her an M&#228;dchen dachte. Wenn die Gedanken aus dem <em>Jetzt</em> wegtrudeln und die Konzentration verloren geht, wird man beim Golf seinen Score vermasseln. Auf dem Eis ist das der Moment, bei dem man auf die Fresse fliegt. Deshalb ist das Gehen auf Eis eine herrliche Konzentrations&#252;bung, sozusagen Golftraining im vereisten Trockendock.</p>
<p>Eugen</p>
<div id="attachment_538" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://golfgaga.de/wp-content/uploads/2010/01/wintergrun.jpg" alt="Bild: Henrich Doermer" title="wintergrun" width="500" height="375" class="size-full wp-image-538" /><p class="wp-caption-text">Bild: Henrich Doermer</p></div>
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		<title>Die verbl&#246;dete&#160;Republik</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/01/24/die-verbloedete-republik/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss das Golfspiel auch mal loslassen k&#246;nnen. Nicht neu, der Spruch, aber gerade jetzt, in Anbetracht der Witterung m&#252;ssen mich andere Einfl&#252;sse f&#252;r eine Weile vom Sinn meines Seins ablenken.
Zum Beispiel die Lekt&#252;re von Thomas Wieczoreks „Die verbl&#246;dete Republik“. Frau Oelmann hatte mir das Buch mitgebracht. Als ich in der Spiegel-Bestsellerliste einen h&#228;mischen Kommentar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss das Golfspiel auch mal loslassen k&#246;nnen. Nicht neu, der Spruch, aber gerade jetzt, in Anbetracht der Witterung m&#252;ssen mich andere Einfl&#252;sse f&#252;r eine Weile vom Sinn meines Seins ablenken.<br />
Zum Beispiel die Lekt&#252;re von Thomas Wieczoreks „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3426780984" target="_blank">Die verbl&#246;dete Republik</a>“. <a href="http://oelmann.wordpress.com/" target="_blank">Frau Oelmann</a> hatte mir das Buch mitgebracht. Als ich in der Spiegel-Bestsellerliste einen h&#228;mischen Kommentar &#252;ber die fr&#252;here T&#228;tigkeit des Autors bei der „Bild-Zeitung“ las, dachte ich mir schon, dass die Lekt&#252;re interessant wird. Wieczorek nimmt kein Blatt vor den Mund. Das Buch ist ein w&#252;rziges Traktat dar&#252;ber, wie uns Medien, Wirtschaft und Politik f&#252;r dumm verkaufen. „Dieses Buch ist Aufkl&#228;rung im besten Sinne“, meint der Verlag aber n&#252;tzt „Aufkl&#228;rung“ im Angesicht des allgegenw&#228;rtigen Wahnsinns? Hans Weiss´ brillante Recherche „<a href="http://astore.amazon.de/cybergolf0f-21/detail/3462040375" target="_blank">Korrupte Medizin</a>“ ist bereits eine Weile auf dem Markt und die kriminellen Machenschaften von GlaxoSmithKline hat er ausf&#252;hrlich dokumentiert. Aber h&#228;lt das unsere Bundesregierung, beraten vom Paul Unehrlich-Institut davon ab, sich von GSK milliardenschwer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Knp4_6yqYFc&amp;feature=player_embedded#" target="_blank">&#252;ber den Tisch ziehen zu lassen</a>? Schweinegrippe <em>powered by Bild-Zeitung</em> hat gezeigt, dass die Republik doch noch nicht komplett verbl&#246;det ist. Auch die Chips-Fresser-Liga hat gesunde Restinstinkte bewahrt und Impfungen meist verweigert. Wenn man „Fachleute“ fragt, gab es keine Impfsch&#228;den, doch wer sich umh&#246;rt, erf&#228;hrt von schweren und schwersten Nebenwirkungen. Welche dramatischen Konsequenzen die industriegesteuerten Empfehlungen der deutschen Impfkommission haben k&#246;nnen, verdeutlichen die Berichte der Impfsymposien in Stuttgart und andere Filme, die <a href="http://www.wunschfilme.net/shop.html" target="_blank">von mutigen Autoren ver&#246;ffentlicht </a>werden.<br />
Der massenhafte Anstieg von ADS bis Autismus h&#228;ngt nach Ansicht von Kritikern unmittelbar mit dem enormen Anstieg von Impfungen zusammen. Ursache sind vermutlich die neuen “Verst&#228;rkerstoffe”, die s&#228;mtliche Ebenen des Immunsystems noch gr&#252;ndlicher terrorisieren, als die alten Giftmischungen und f&#252;r eklatante Sch&#228;digungen des Nervensystems verantwortlich gemacht werden. Kleinstkinder werden heute mit einem Vielfachen vom dem beballert, was wir fr&#252;her verkraften mussten. Seit dem sind Allergien, ADS/ADSH und andere Krankheiten exorbitant angestiegen. In den USA ist der Autismus  zwischen den Jahren <a href="http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-13783.html" target="_blank">1987 und 1998 um 273 Prozent </a><a href="http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-13783.html" target="_blank">angestiegen</a>. Wie &#252;blich r&#228;tseln die Fachleute. “Autismus steigt in den USA und wir wissen nicht warum”, erkl&#228;rte der Erstautor der Studie, Robert S. Byrd vom M.I.N.D. Institute der University of Califonia/Davis. Trotzdem zog es Weltklassegolfer Ernie Els mit seinem autistischen Kind in die USA, weil die dort „f&#252;hrend in der Behandlung von Autismus“ w&#228;ren (!?).<br />
Das sind keine spa&#223;igen Themen. Wer als Landwirt <a href="http://www.wunschfilme.net/vg.html" target="_blank">zur Blauzungen-Impfung gezwungen wurde</a> und sein Vieh verrecken sah (was in Bayern langsam zu Volksaufst&#228;nden f&#252;hrt), der ahnt, was auf uns zu kommt, wenn „wissenschaftliche“ Mietm&#228;uler weiterhin auf kriminelle Weise die Interessen einer Industrie vertreten d&#252;rfen, die Gesundheit und Selbstbestimmung der Menschen mit F&#252;&#223;en tritt. KIWI, der Verlag von Hans Weiss´ Buch „Korrupte Medizin“ hat uns freundlicherweise gestattet, ein <a href="http://www.cybergolf.de/artikel/GlaxoSmithKline_Seiten_aus%20Weiss_Korrupte_Medizin_1A.pdf">Dossier &#252;ber GlaxosSmithKline zu ver&#246;ffentlichen</a>. Vielen Dank!<br />
Interessant ist &#252;brigens, dass GSK als einzige der vorgestellten Pharma-Firmen in 2007 mehr Steuerleistungen erbrachte (9,3%) als  2001 (6,5%) Alle anderen haben ihre Steuerleistungen zum Teil von 5-12 % auf bisweilen Null-Komma-Ebbes % reduziert. Da fragt man sich, was die FDP noch an Steuern herunterschrauben m&#246;chte.</p>
<p>Es schneit.</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
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		<title>Fr&#252;hlingshalluzinationen</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/01/17/fruehlingshalluzinationen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 14:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Einst zog ein Golfer &#252;bers Land,
einen Rosenwagen an der Hand
und weil er seinen Ball nicht fand,
warf er einen in den Sand.
Das wurde aber nicht anerkannt.
(Er wurde dann vom Platz verbannt.)



Bild: Ina Rosenstock
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Einst zog ein Golfer &#252;bers Land,</p>
<p style="text-align: center;">einen Rosenwagen an der Hand</p>
<p style="text-align: center;">und weil er seinen Ball nicht fand,</p>
<p style="text-align: center;">warf er einen in den Sand.</p>
<p style="text-align: center;">Das wurde aber nicht anerkannt.</p>
<p style="text-align: center;">(Er wurde dann vom Platz verbannt.)</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-499" title="jan-10-003" src="http://golfgaga.de/wp-content/uploads/2010/01/jan-10-003.jpg" alt="jan-10-003" width="480" height="347" /></p>
<p style="text-align: center;">Bild: Ina Rosenstock</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mussekoppunnelasse: Emotions – made in&#160;Germany</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/01/09/mussekoppunnelasse-emotions-made-in-germany/</link>
		<comments>http://golfgaga.de/2010/01/09/mussekoppunnelasse-emotions-made-in-germany/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 21:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[2018 soll der Ryder Cup, das zweitgr&#246;&#223;te Sportereignis nach der Olympiade, nach Deutschland kommen. Bis April 2010 haben wir Zeit, unseren Sport in die Herzen aller Deutschen zu verpflanzen. Dann entscheidet eine internationale Kommission, aus welchem der Bewerberl&#228;nder sich die meiste Kohle rauspressen l&#228;sst. Die genialen Strategen des RC Deutschland haben den besten Slogan entwickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>2018 soll der Ryder Cup, das zweitgr&#246;&#223;te Sportereignis nach der Olympiade, nach Deutschland kommen. Bis April 2010 haben wir Zeit, unseren Sport in die Herzen aller Deutschen zu verpflanzen. Dann entscheidet eine internationale Kommission, aus welchem der Bewerberl&#228;nder sich die meiste Kohle rauspressen l&#228;sst. Die genialen Strategen des RC Deutschland </em><em>haben den besten Slogan entwickelt, den die Kampagne haben kann: <strong> Emotions made in Germany</strong> - repr&#228;sentiert von Bernhard Langer, dem bedeutendsten deutschen Golfer, der f&#252;r seine emotionale Wesensart und seine Gef&#252;hlsausbr&#252;che weltbekannt ist. Auch distinguierte Golfer m&#252;ssen jetzt lernen, Gef&#252;hle zu zeigen, um unseren  &#8220;Elite-Sport&#8221; von seinem versnobten Image zu befreien. Wir m&#252;ssen unseren Mitb&#252;rgern deutlich machen, dass wir Golfer nichts &#8220;Besseres&#8221; sind, sondern genauso versoffen, ordin&#228;r und gewaltt&#228;tig, wie alle anderen auch! Deshalb erz&#228;hle ich folgende Geschichte, die auch die Liebe meiner Sportkameraden zu diesem wunderbaren Spiel dokumentiert</em>:</p>
<p>Ich hatte in der Gegend zu tun und dachte, ich mal mal `nen kleinen Umweg und schau am Club vorbei. Nur mal so. Der Platz war ja vermutlich geschlossen. Es ging nicht so flott voran, weil ich die ersten 15 Kilometer im Stau stand und dann acht weitere Kilometer hinter dem Schneer&#228;umer herfuhr, der &#252;ber die Landstra&#223;e kroch, aber schlie&#223;lich war ich angekommen. Es war ein gutes Gef&#252;hl, mal wieder im Club zu sein. Ich war auch nicht der Einzige. Ein paar Autos standen auf dem Parkplatz und die &#252;blichen Verd&#228;chtigen dr&#228;ngelten sich unter dem Torbogen vor dem Eingang zum Sekretariat …</p>
<p>„Ei guude…“<br />
„Du mich auch.“<br />
„Frohes Neues…“<br />
„Werissnfroh bei dem Drecksschnee?“<br />
„…“.</p>
<p><em>Karl trat mit dem Fu&#223; durch eine Schneewehe und der Wind trug eine Fontaine von Pulverschnee &#252;ber unsere M&#228;ntel. Die Stimmung war gereizt. Vom Parkplatz her n&#228;herte sich noch eine vermummte Gestalt.</em></p>
<p>&#8220;Frohes &#8230; .“<br />
&#8220;Ja, ja …sonst noch was?“<br />
„Wie iss die Wetterlaache, Heinz?“<br />
„Soll k&#228;lder wern.“<br />
„Scheisedreck!“<br />
„Ich war bein Obi. War kein Verk&#228;ufer weit und breit. Da hab isch mir ma drei Meder von de gr&#252;ne Balkonware ausgerollt, mein Putter genomme und e paar B&#228;ll´ gespielt. ICH MUSST EINFACH MAL SEHN, WIE ISS, WENN DE BALL ROLLT.“</p>
<p>„Isch war bei so e Blummetrulla in irm Gew&#228;kshaus. Ich sach: &#8220;Bau´n sie auch Gras an?&#8221; Ich wollt nur mal endlich widder was Gr&#252;nes sehn. Isch sach Dir, die Schnegge in dem Lade h&#228;tt´ gleich die Bulle geholt, weil die dacht´ wohl ich wollt von ihr Ebbes zu rauche ham.“</p>
<p><em>Wir traten von einem Bein aufs andere. Es wurde kalt. </em></p>
<p>„Isch glaab, ich dr&#228;h´ dorsch.“<br />
„Isch aach.“<br />
„Kammer werklisch ned spiele?“<br />
„Nee.“<br />
„Haste ma gefracht?“<br />
„Ei, was soll isch fraache. Is doch alls verschneid.“<br />
„Ja nu, des iss en aale Schnee. Der ist fest. Wemmer druff laufe kann, kammer aach druff spiele.“<br />
„Schorsch: De Blatz is geperrt. Ich saachs Dir!“<br />
„Und die Dreifing Rainsch?“<br />
„Die is ach geschlosse.“<br />
„Abber da lije B&#228;ll im Schnee.“<br />
„Jo, abber die sinn eingefrorn.“<br />
„Na unn? Muss mer hal midde Wedsch rauskloppe. Is auch ned anners wie aus em Raff.“<br />
„Stimmt eischendlisch.“<br />
„Jo, warum ned. Da werd uns waam.“<br />
<em><br />
Die Herren nickten. Einer packte eine Flasche aus.</em></p>
<p>„Ei gugge ma, de gute Mald ausm Lidl. 14,90.“<br />
„Des Golfers Windergl&#252;gg.“<br />
„Gebbe ma ´n Schlogg.“</p>
<p><em>Vier M&#228;nner, ein paar Runden Malt. Dann gingen wir auf die Driving Range und hackten B&#228;lle aus dem verharschten Schnee. </em></p>
<p>„Jetz f&#252;hl isch misch besser.<br />
„Iss noch was in de Flasch?“<br />
„Hier.“<br />
„Kommt gud, des St&#246;ffsche.“<br />
„Isch war schon immer fer Dobing.“<br />
„Isch aach.“<br />
„Was kommd´n dann da angehobbelt?“<br />
„Ei wass´n stolze Reider.“</p>
<p><em>Vom Wald her n&#228;hert sich ein Reiter.<br />
</em><br />
„Komm mir schlache ma paa Schneeb&#228;ll nach dem Bl&#246;dkopp uff seim Gaul.“<br />
„Nach dem Reider da?“<br />
&#8220;Mach´ kei´ Posse.&#8221;<br />
„Warum dannnett? Jeder ein Schneeball midde Wedge?“<br />
„Also los.“<br />
Wodsch.<br />
&#8220;Is zu kozz.&#8221;<br />
Wodsch.<br />
&#8220;Aunix&#8221;<br />
Wodsch.<br />
&#8220;Mussekoppunnelasse&#8221;<br />
&#8220;IschmeissmeinBall.&#8221;<br />
Dschuff.<br />
„Ui gugge ma, jetz habbisch den voll an dem seiner Kapp erwischt…“<br />
„Genau uff de Reider sei Kapp.“<br />
„Guggema, wie der jetz devonhobbelt uff seim Gaul.“<br />
„Des wa unsern Reider Kapp, Leut! Gibb nomman Schlugg.“<br />
„Genau. Des wa unsern Winder Raiderkapp.“<br />
„Mermussichnurzuhelfewisse.“<br />
„Unnekoppunnelasse!“<br />
„Gibb nomman Schlugg.“<br />
„Gudes Feeling.“<br />
„Geht nix &#252;ber paa Schl&#228;&#228;sch midde Wedsch.“<br />
„Genau! Isch f&#252;hl misch jetz gut.“<br />
„Isch aach.“<br />
„Isch hab schon mein Hund getrede, deheim. Jetz f&#252;hl isch misch besser.“<br />
„Die Flasch iss leer.“<br />
„Dann nix wie bei die Muddi.“<br />
„Ja, machtihrma, isch geh mein Hund streischele.“<br />
„Also M&#228;nner: Imme de Kobunnelasse!&#8221;<br />
&#8220;Am Aasch die Reuber, Schorsch.&#8221;</p>
<p>Deutsche Golfer<br />
am Rande des Wahnsinns<br />
bekennen sich zu ihren Gef&#252;hlen.</p>
<p><strong>Emotions – made in Germany!</strong></p>
<p><strong>&#8220;Mussekoppunnelasse!&#8221;<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xDWvvvVJBR4" target="_blank">Life on stage. Lesung 14.1.2010 Karstadt Sports Gie&#223;en</a><br />
</strong></p>
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		<title>Der&#160;Schnarchsack</title>
		<link>http://golfgaga.de/2010/01/06/der-schnarchsack/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 20:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eugen Pletsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frohes neues Jahr? Na danke, Euch auch. Aber warum soll ich froh sein? Auf den ganzen mistigen Klimawandel ist einfach kein Verlass. Da habe ich keine Reise gebucht, weil man die letzten Jahre von Weihnachten &#252;ber Neujahr bei uns auf Sommergr&#252;ns spielen konnte und was ist jetzt? Tiefschnee! Sack und Asche!
Wie das liebe Greenvieh hocke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohes neues Jahr? Na danke, Euch auch. Aber warum soll ich froh sein? Auf den ganzen mistigen Klimawandel ist einfach kein Verlass. Da habe ich <em>keine </em>Reise gebucht, weil man die letzten Jahre von Weihnachten &#252;ber Neujahr bei uns auf Sommergr&#252;ns spielen konnte und was ist jetzt? Tiefschnee! Sack und Asche!<br />
Wie das liebe Greenvieh hocke ich in meinem Stall und scharre mit den Hufen. Die Vorh&#228;nge sind zugezogen, damit ich diesen gr&#228;sslichen Schnee nicht sehen muss. Tonlos flimmern die Aufzeichnungen der OPEN 09 &#252;ber meinen Bildschirm, auf dem Tomte Tummetott* Watson seine ewigen Runden dreht, die Himmel und Erde im Gleichgewicht halten.  „<em>Noch, noch liegt Schnee, aber bald kommt die Sonne zur&#252;ck und dann darfst du wieder auf die Weide</em>“, scheint er mir zuzumurmeln.<br />
Ansonsten penne ich. Ja, ich bin ein Penner geworden. Ich komme nicht mehr aus dem Bett.<br />
Seit Redaktionsmitarbeiterin Petra einen Kurs &#252;ber Erdstrahlen besucht und sich ein Messger&#228;t gekauft hat, erforscht sie mit ihren Ruten, Pendeln und Niederfrequenzmessger&#228;ten die Wohnungen s&#228;mtlicher Bekannten, die ihre T&#252;r nicht schnell genug zuschmei&#223;en k&#246;nnen. In meinem Fall war die Analyse ausgesprochen unangenehm und best&#228;tigt, was manche Leser, Golfredakteure und DGV-Obristen schon l&#228;ngst vermutet haben, n&#228;mlich, dass ich nicht nur einen am Str&#228;u&#223;chen habe, sondern das auch noch angekokelt ist.<br />
Die Ursache: Ich schlafe – oder  besser gesagt – ich schlief jahrelang auf dem Kreuzpunkt eines <a href="http://www.rutengeher.com/erdstrahlen/gitternetze/currygitter/" target="_blank">Curry-Gitters</a>.  Also haben wir das Feldbett in der Mitte meiner Klause eingenordet und seitdem schlafe ich wie ein Schnarchsack im Koma.<br />
F&#252;r einen von chronischen Existenz&#228;ngsten &#252;berm&#252;deten Freiberufler stellt das an sich eine Verbesserung dar, hat aber den Haken, dass ich morgens nicht mehr aus den Federn komme. Jahrelang stand ich um sieben Uhr auf und sa&#223; um 9 Uhr am Schreibtisch. Das ist vorbei. Meist schlafe ich bis halb 10 um mich dann noch mal rumzudrehen. Meine gesamte Disziplin ist zusammengebrochen. Das mag niemand besonders interessieren, aber ich m&#246;chte damit vorsichtig andeuten, dass sich die Dinge, die Welt und die Zeiten &#228;ndern und selbst meine heilige Tagesplanung eine Erneuerung erf&#228;hrt.<br />
Wer bei mir vor 10 Uhr anruft, kann sich auf etwas gefasst machen. Ich arbeite an meinem Currygitter-Jetlag, aber vermutlich wird es noch dauern, bis die neue Golfsaison beginnt. Ein Tiger-Z&#228;hlspiel mit Startzeit um 9 Uhr, f&#252;r mich schon immer ein Horror, w&#228;re selbst wenn kein Schnee l&#228;ge vollkommen undenkbar. Aber es ist ja noch Zeit, zumal es so aussieht, als w&#252;rde der Schnee diesmal ewig liegen bleiben. Deshalb wende ich mich wieder meinen Recherchen &#252;ber die Pharma-Verschw&#246;rung zu:</p>
<p>In der NDR Sendung „<em>Profiteure der Angst – Das Gesch&#228;ft mit der <a href="http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/" target="_blank">Schweinegrippe</a></em>“ wird aus dem Buch „<em>Korrupte Medizin: &#196;rzte als Komplizen der Konzerne</em>&#8221; von Hans Weiss zitiert. Irgendetwas dar&#252;ber, dass GlaxoSmithCline vor einiger Zeit in den USA wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt oder sogar verurteilt wurde. Das interessiert mich und ich muss mal sehen, wie ich an das Buch rankomme… Offiziell hat angeblich niemand Impfsch&#228;den, aber wenn man mit Geimpften und Heilpraktikern spricht (die den ganzen Dreck wieder mal ausleiten d&#252;rfen), ist es offensichtlich derart schlimm, dass man vermuten darf, dass es bald zu Massenklagen gegen die Impf-Mafia, ihre Propagandaabteilung BILD, das Paul Unehrlich Institut und die Bundesregierung kommen wird. Dazu komme ich bestimmt rechtzeitig aus den Federn.<br />
Wer &#252;ber das Gesch&#228;ft mit der Angst und die Machenschaften der Deutschen Impfkommission und der WHO mehr Informationen sucht, <a href="http://www.wunschfilme.net/shop.html" target="_blank">wird hier bedient</a>, denn die n&#228;chste Pandemie kommt so sicher, wie das Klingeln in den Kassen der Pharma-Konzerne. Wann werden wir gegen den Golf-Virus geimpft?</p>
<p>M&#246;gen die Zeiten besser werden.</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
<address>* &#8220;Tomte Tummetott&#8221;  ist ein Kinderbuch von Astrid Lindgren<br />
</address>
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