Die Agrar-Hure
Kürzlich wurde mir vor einem Turnier mitgeteilt, dass eine Dame nicht mit mir spielen wolle, weil ich sie auf meiner Internetseite als Agrar-Hure beschimpft hätte. Nun gut: Auch ich habe schon öfter darum gebeten, mit diesem oder jenem Wesen nicht spielen zu müssen. So unsportlich das sein mag, so kostbar ist mir meine Freizeit.
Also habe ich durchaus Verständnis dafür, wenn jemand nicht mit mir spielen will.
„Welche Internet-Seite?“ überlegte ich.
Direkt vor meinem 1. Abschlag – ich googelte im Geiste durch meine Web-Seiten – traf ich die Dame, die mir vom Sehen her bekannt schien.
Als ich sie ansprach, erzählte sie mir, ich hätte sie vor ca. zwei Jahren beim Gen-Technik Hearing (unserer der Gen-Industrie hörigen Gießener Uni) getroffen. Sie sei eine Uni-Bedienstete und Ihr Chef habe einen Text von mir im Internet gefunden, indem ich sozusagen alle Uni-Mitarbeiter als Agrar-Huren beschimpft hätte. Das war mir nicht präsent. Ich musste passen und grübelte 18 Loch lang, was ich da geschrieben haben könnte.
Nach dem Turnier verschwand ich im Club-Sekretariat und googelte die Agrar-Hure. Ich fand einen Artikel in einer Gießener Zeitung, in dem sich ein Imker über Professoren ausließ, die die Gesundheit der Bevölkerung leichtfertig und billigend in Kauf nehmen, um ihre pseudowissenschaftlichen Projekte durchzuführen. Zitat: “Und er gebrauchte ein böses Wort, das in Fachkreisen für Forschungseinrichtungen üblich sei, die sich bei solchen Tests “für Geld missbrauchen” ließen: “Agrar-Huren.”
Ich googelte weiter und erfuhr, dass das Wort „Agrar-Hure“ ein altbekannter Begriff in der Landwirtschafts-Szene ist. Es ist nämlich seit Jahr und Tag üblich, dass nicht nur in der Pharmazie und Atom-Industrie, sondern auch im Agrarwesen klamme Unis und gewissenlose Professoren zur Höchstform auflaufen, wenn es um die Erstellung von Gutachten geht, die jedem Teufelsdreck attestieren, eine Wohltat für die Menschheit zu sein.
Ich weiß, dass viele wissenschaftliche Mitarbeiter immer noch ernsthaft an das Gute in ihren Professoren glauben und hoffen dem Fortschritt zu dienen. Deshalb sind sie auch fest davon überzeugt, dass wir Gegner die wissenschaftlichen Stolpersteine der Evolution sind. Ich weiß aber nicht, wie sich die Mitarbeiter jener „Professoren“ mittlerweile fühlen, die damals Zwischenlager wie Asse positiv begutachteten, Orte, die heute im radioaktiven Dreck schwimmen. Der Unterschied: Radioaktivität baut sich in ein paar hunderttausend Jahren ab, was man von der Gen-Technik leider nicht sagen kann.
Ich googelte Golfgaga, ich googelte das Web, meine Geschichte „Golfer gegen Gendreck“, nirgendwo fand ich den Begriff Agrar-Hure in meinen Texten.
Vielleicht weiß einer meiner Leser, was sie meint? Vielleicht wollte sie einfach nicht mir mit Golf spielen, was ich wiederum gut verstehen kann. Ich habe auch keine Lust, mit mir Golf zu spielen! Sonst würde ich ja nicht bei diesem herrlichen Wetter hier sitzen und vor mich hingrübeln.
Euch allen eine schöne Runde
wünscht
P.S.:
Mittlerweile hat die Uni Gießen ihre dubiose „Sicherheitsforschung“ auszulagern versucht und offensichtlich gehofft, bei den Hinterwäldlern von MacPom auf offene Arme zu stoßen. Pustekuchen! Die Gießener Gen-Gerste ist auch dort unerwünscht. Herzlichen Dank an die Stralsunder Brauerei für klare Worte. Jeder Golfclub dieser Region (der möchte) hat so lange einen kostenlosen Link auf Cybergolf, wie die Gentechnik dort außen vor bleibt.


