Mein Miura-Wedge ist weg!
Es war am Mittwoch, dem 15. April 2009 auf der Golfanlage Schloss Nippenburg bei Stuttgart. Um 15 Uhr 30 startete ich mit zwei netten Herren und genoss das herrliche Wetter sowie den Platz, der bereits früh im Jahr in beachtlichem Zustand war. Auf der 7. Bahn, einem Par 4 (304 m.) das ziemlich bergab geht, schlug ich die Goldkeule so weit, dass ich nur noch ein halbes Wedge ins Grün brauchte. Ich spielte es wohl etwas zu forsch, jedenfalls rollte der Ball über das Grün in den hinteren linken Bunker. Ich stellte meinen Trolley auf dem Weg zum nächsten Tee ab und nahm meinen Putter und mein neues 58° Miura-Wedge, das mir Mike Klais mit einem Bi-Matrix-Schaft getuned hatte. Der Ball lag gut spielbar in dem kleinen Topfbunker und ich schlug den Ball aufs Grün. Das war der letzte Moment, an dem ich mein Miura-Wedge gesehen habe.
Auf der 12. Bahn merkte ich, dass das Wedge fehlte. Auf der 14, einer langen Bahn berauf, gelang mir ein Birdie und auch sonst gefiel mir der Platz so gut, dass ich die Runde nicht abbrechen wollte. Also fuhr ich nach der Runde mit einer netten Dame von der Rezeption noch
Es käme öfter vor, da
Es kann natürlich sein, dass ein charakterlich schwacher Gast-Spieler, der hinter uns her spielte, das Eisen fand und einsteckte. Da es bis jetzt nicht aufgetaucht ist, bleibt kaum eine andere Erklärung. Er könnte denken: „Ei padautz, wer ist denn so blöd und lässt hier ein MIURA-Wedge liegen? Tja, heute ist mein Glückstag!“ Und – schwupp – weg ist es.
Wie die Reise nach Bayern weiterging, erzähle ich ein andermal. Jetzt bin ich erstmal in Trauer und da können mir auch meine neuen Dean-Ota Blades nicht drüber weghelfen.


