Linde German Masters 2005 vom 8. bis 11. September im Golfclub Gut Lärchenhof
Die Linde German Masters 2005 wird vom 8. bis 11. September im Golfclub Gut Lärchenhof bei Köln ausgetragen. Dass die Pressearbeit seit einiger Zeit in den Händen von Herrn Wäschle liegt, der auch die BMW International Open als Pressesprecher betreut, ist für mich Grund genug, nach längerer Abstinenz mal wieder nach Pulheim zu fahren.
Nachdem Erwin Langer jede Frage ausführlich beantwortet hat, gibt es das obligatorische Süppchen mit Einlage. Dann dürfen die Kollegen, sofern Golfer, auf den Platz.
Da das reguläre Greenfee des Golfclub Gut Lärchenhof die finanziellen Dimensionen eines gemeinen Sportredakteurs sprengen dürfte, besteht eine gewisse Nachfrage, sich durch eigene Feldstudien ortskundig zu machen.
Der Platz ist bereits in einem Zustand ist, der zwar noch nicht den strengen Anforderungen der European Tour genügt, uns aber das Blut gerinnen lässt: Das Rough ist fett wie Fischer, der Boden hart wie Hartz IV und die Grüns sind glatt wie Westerwelle - wenn auch noch nicht annährend so schnell, wie sie nächste Woche sein werden, wenn die europäischen Spitzengolfer nicht nur um den Sieg bei diesem Top Turnier der European Tour, sondern auch um die Vorentscheidung für einen Spitzenplatz in der europäischen Rangliste 2005, kämpfen werden.
Ich habe mit 11,9 das höchste Handicap in meiner Gruppe, und spiele eine 93, also 21 über Par. Andernorts wäre das ein Grund, um mit dem Golfspielen endlich aufzuhören, aber auf diesem Platz ist das Ergebnis durchaus noch akzeptabel. Die Scores der Kollegen: Handicap 6 spielt auf dem Par 72 - Course eine 86, Handicap 7,7 spielt eine 91, und der Kamerad mit Handicap 10 schießt eine satte 109. Hätten wir den Platz besser gekannt, ein zweites Mal gespielt und etwas mehr Erfahrung mit den Grüns gehabt, wären vielleicht noch ein paar Schläge Luft gewesen, aber nicht viel.
Das soll andeuten, dass ein drei bis fünf unter Par, wie es von einem Spieler verlangt wird, um auch nur den Cut zu schaffen, für uns Amateure bereits ein Golfen aus einer anderen Welt ist. Und es erklärt vielleicht auch, warum mancher Scratchgolfer, der zum Pro wird, Jahre braucht, um einzusehen, dass zwischen dem Gewinn einer Clubmeisterschaft oder einem Amateurturnier und den Leistungen, die auf der European Tour gefordert werden, WELTEN liegen.
Ein kurzes Interview mit Lokalmatador Nicolas Meitinger im Vorfeld der Linde German Masters finden Sie in den CyberGolfNEWS.
Also, auf nach Pulheim. Karten kann man HIER kaufen.


